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Die Schelme hoffen noch

Vorbereitungen für das 73. Volksfest laufen trotz Corona-Krise

03 Jun 2020 / 17:13 Uhr
Gelnhausen (jol). Er ist die Traditionsveranstaltung im Kinzigtal schlechthin: der Schelmenmarkt. Dieses Jahr soll das beliebte Volksfest zum 73. Mal stattfinden – wenn es denn die Corona-Krise zulässt. Die Vorbereitungen laufen hinter den Kulissen bereits seit Monaten. Und die Schelme sind guter Hoffnung, dass ihr Markt tatsächlich über die Bühne gehen kann. Falls nicht wäre es der erste Ausfall in der langen Geschichte des Schelmenmarkts.

„Bis zum 31. August sind bundesweit alle Großveranstaltungen verboten. Was danach ist und welche Auflagen dann eventuell bestehen, wissen wir noch nicht“, sagt Helmut Müller. Gemeinsam mit Marktmeister Jakob Morkel und seinen Kollegen Joachim Ludwig, Yannick Dudene und Manfred Franz bildet Müller den Marktausschuss, der den Schelmenmarkt organisiert. Die Entscheidung, ob das größte Volksfest im Kinzigtal tatsächlich in der 73. Auflage starten kann, wird also erst rund um oder nach dem 31. August fallen können.

Derzeit bereiten die Schelme alles so vor, als würde ihr Markt wie gewohnt stattfinden: „Wir haben alles organisiert. 187 Marktbeschicker haben sich gemeldet, wir haben 145 Verträge geschlossen und einige Anzahlungen für die Gebühren erhalten“, berichtet Müller. Nur wenige Schausteller hätten darum gebeten, die Anzahlung zu stunden. „Dieser Bitte sind wir natürlich nachgekommen. Mit den meisten Schaustellern pflegen wir schließlich über Jahre und Jahrzehnte ein gutes Verhältnis.“

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