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„Die Zerstörung ist unvorstellbar, überall“

NES-Schule, Partner des Gelnhäuser Hilfswerks „Helping Hands“, bei Explosion in Beirut betroffen

11 Aug 2020 / 15:58 Uhr
Gelnhausen (re). „Es ist eine Katastrophe. Wir wissen nicht, was wir sagen sollen. Es ist wie ein Erdbeben ... die Zerstörung ist unvorstellbar, überall.“ So hat es die Schulleiterin der NES-Schule, libanesischer Partner des Gelnhäuser Hilfswerks „Helping Hands“, am Dienstagabend vergangener Woche geschildert, wenige Stunden nachdem eine verheerende Explosion am Hafen in Beirut das ganze Land erschütterte – sogar in Zypern, 200 Kilometer entfernt, war der Schlag landesweit zu spüren.

Mittlerweile wird von mehr als 160 Toten und 6000 Verletzten gesprochen. Nachrichtensender berichten, dass unter anderem auch drei Krankenhäuser zerstört wurden und es ohnehin schon an medizinischem Material mangelt – die Verletzten werden versorgt, so weit es geht. Zwei NES-Schüler der fünften Klasse wurden laut „Helping Hands“ durch Glas verletzt und werden im Krankenhaus behandelt; ansonsten seien glücklicherweise keine Schüler und Lehrer betroffen.

Die entsetzliche Kraft der Druckwelle hat aber nicht nur Tausende verletzt, sondern auch weite Teile der Hauptstadt verwüstet. „Auch unsere Schule hat kein Glas mehr, keine Türen – eine Menge ist zerstört“, berichtet die Schulleiterin.

Wer den betroffenen Menschen in Beirut eine helfende Hand reichen möchten, kann eine Spende bitte mit Vermerk „Beirut Explosion“ auf das Konto von „Helping Hands“ bei der Kreissparkasse Gelnhausen überweisen; IBAN: DE56 5075 0094 0000 022394, BIC: HELADEF1GEL. Der Verein bittet darum immer die vollständige Adresse anzugeben, damit Spender am Jahresende eine Spendenquittung erhalten können. Das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen bestätigt, dass „Helping Hands“ mit den anvertrauten Mitteln sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter helpinghandsev.org oder per E-Mail an info@helpinghandsev.org.

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