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„Du bist ein Hoffnungsträger“

Abigottesdienste des Beruflichen Gymnasiums Gelnhausen in der Marienkirche

04 Jul 2021 / 17:15 Uhr
Gelnhausen (re). Mit den Gottesdiensten in der Marienkirche Gelnhausen wurden am Mittwoch die diesjährigen Abschlussfeiern des Beruflichen Gymnasiums Gelnhausen eingeleitet. Trotz Coronapandemie hatte man sich nicht davon abbringen lassen, den Abiturienten ein schönes Ende ihres Schulweges zu ermöglichen.

Unter coronakonformen Bedingungen fanden gleich zwei Abigottesdienste hintereinander statt, bei denen die Abiturienten und ihre Familienangehörigen mit Eifer teilnahmen und so noch einmal ihren Abschluss ausklingen lassen konnten. Angesichts der schwierigen Umstände, mit denen sich die Absolventen die vergangenen eineinhalb Jahre herumschlagen mussten, wurde der Gottesdienst unter dem Motto „DU bist ein Hoffnungsträger“ gehalten. Ein Begriff, der verdeutlichte, wie einzigartig und wichtig jeder Einzelne war und den Schülern Hoffnung und Mut schenkte.

Durch den Gottesdienst selbst zog sich dabei immer wieder die Pflanzenmetaphorik, die auch hier wieder die Begrifflichkeit der „Hoffnung“ verdeutlichte: Vom biblischen Gleichnis vom Senfkorn, das als kleinstes Samenkorn zu einem stattlichen Baum heranwächst, bis hin zu weiteren Kräutern, die zu einem Paradiesgärtlein der Hoffnung zusammengestellt wurden, war alles dabei. So lehrte man, dass Lavendel nicht nur einen angenehmen Geruch, sondern auch einen beruhigenden Effekt mit sich bringe. Und auch der Rosmarin, so wurde den Absolventen erklärt, sei sehr vielfältig und zum Beispiel beim Heilen von Wunden sehr hilfreich.

Neben musikalischen Akten der Schulband, Gebeten und Mut schenkenden, humorvollen Ansprachen, erhielten die Schüler abschließend ganz traditionell einen individuellen Segen für ihren weiteren Lebensweg sowie ein Armband, in dem Samenkörner enthalten waren.

Der Gottesdienst wurde gestaltet von den Schulseelsorgern Helga Czysewski, Dr. Michael Lapp und Ulrich Middeke sowie den Schülern Justus Wiegand, Katharina Just und Tara Beringer. Die musikalische Gestaltung übernahmen Christian Vogel, Ingo Köhler, Wencke Wiest und Luca Noll.

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