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Ein Mutmacher in schweren Zeiten

Das „Tor der Hoffnung“ vor der Marienkirche

07 Apr 2020 / 14:26 Uhr
Gelnhausen (jol). Diese Woche feiern Christen in aller Welt Ostern. Doch an Karfreitag und Ostersonntag muss auch die Gelnhäuser Marienkirche durch die Corona-Krise leer bleiben. Trotzdem soll der Kontakt zu den Gläubigen nicht abreißen. Deshalb hat Pfarrer Rainer Schomburg die Idee entwickelt, ein „Tor der Hoffnung“ zu schaffen. Am Samstag baute er es vor dem Gotteshaus auf.

Das Tor der Hoffnung soll ein Zeichen sein, das den Menschen Hoffnung in schweren Zeiten ermöglicht. Gelnhäuser Bürger können sich dort mit einem Bild oder Text gegenseitig Mut zusprechen. „ Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“, lautet der Bibelvers (2. Timotheus 1,7), mit dem sich Pfarrer Schomburg am Tor der Hoffnung beteiligt. Sein Ordinariatsspruch habe ihm schon oft Mut gegeben und er hoffe, dass dieser Spruch in den schweren Tag mit Kontaktsperren und der damit verbundenen Reduzierung direkter sozialer Kontakte anderen Menschen ebenfalls ein Stück Kraft geben kann. „Wir können uns zwar nicht treffen, aber wir können trotzdem zusammenstehen und uns gegenseitig Mut zusprechen“, lädt der Pfarrer dazu ein, das Tor der Hoffnung gemeinsam zu gestalten. „Jeder hat seinen eigenen Weg, gut durch die Krise zu kommen. Wenn wir diesen Weg teilen, tun wir etwas für alle.“ Und dafür hat Schomburg gemeinsam mit Helfern am Samstag eine Möglichkeit geschaffen.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 8. April.

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