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„Eine echte Perspektive“

25-jähriger Gelnhäuser wird nach Messerstichen von Roth zur Unterbringung in einer Entziehungsanstalt und zu einer knapp dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt

18 Jun 2020 / 16:47 Uhr
Gelnhausen-Roth/Hanau (mb). Im Prozess um das blutige Ende einer Geburtstagsfeier in Roth hat die 1. Schwurgerichtskammer am Landgericht Hanau das Urteil gesprochen: Die Kammer unter Vorsitz von Landgerichtspräsidentin Susanne Wetzel verurteilte Timo M. (alle Namen geändert) zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten. Außerdem ordnete das Gericht die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für ein Jahr an. Den Vorwurf des versuchten Totschlags sah die Kammer nicht bestätigt, sie entschied „nur“ auf gefährliche Körperverletzung.

In Handschellen wird Timo M. in den Gerichtssaal A 216 geführt. Die Anspannung steht dem jungen Mann ins Gesicht geschrieben. Nervös streicht er sich immer wieder die Haare aus der Stirn. Als die Vorsitzende Richterin dann das Urteil verkündet, scheint er mit einer gewissen Erleichterung zur Kenntnis zu nehmen. Er lehnt sich zurück, und fast huscht so etwas wie ein kleines Lächeln über seine Lippen. Dann lauscht er konzentriert den Ausführungen Wetzels, die das Urteil der Kammer begründet, das ihm laut Richterin „eine echte Perspektive“ bietet.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der GNZ am Freitag, 19. Juni

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