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Ergebnislos und ernüchternd

Ortstermin im „Mittlauer Weg“ mit Glöckner und Kauder

01 Aug 2019 / 17:21 Uhr
Gelnhausen-Meerholz (mb). Wegen der Vorgänge rund um die Vergabe öffentlicher Grünflächen an Privatbesitzer ist ein Großteil der Anwohner des Neubaugebiets „Mittlauer Weg“ in Meerholz derzeit alles andere als gut auf die Stadt und die Stadtentwicklungsgesellschaft zu sprechen. Daran dürfte sich, so viel sei vorweggenommen, auch nach dem Ortstermin am Mittwochabend mit Bürgermeister Daniel Glöckner und SEG-Geschäftsführer Günther Kauder nicht viel geändert haben. Die Essenz dieses Treffens könnte man in zwei Worten zusammenfassen: ergebnislos und ernüchternd.

Jana Fuchs, eine der Initiatorinnen der Anwohnergemeinschaft, verwies in ihren einleitenden Worten auf den aktuellen Stand. Der Bebauungsplan von 2015 habe nach wie vor seine Gültigkeit, folglich müssten die öffentlichen Grünflächen, die ein Teil der Bewohnerschaft von der SEG gekauft beziehungsweise gepachtet hat, auch öffentlich zugänglich bleiben. Diese Aussage stieß auf den Widerspruch eines Anwohners, der offenbar zu den Profiteuren der Grünflächen-Vergabe zählt. „Das wollen wir ja mal sehen.“ Dieser Zwischenruf zu Beginn des Treffens sollte nicht der einzige bleiben. Immer wieder mal kam es zu solchen oder ähnlichen Bemerkungen, die am Ende des Ortstermins in gegenseitige Anfeindungen der beiden Lager gipfelten. Daran wurde auch deutlich, dass im Konflikt um die Vergabe öffentlicher Grünflächen an Privatbesitzer nicht nur die Fronten zwischen der Anwohnergemeinschaft, die mittlerweile auf knapp ein Drittel der insgesamt 160 Parteien im Neubaugebiet angewachsen ist, auf der einen und Stadt und SEG auf der anderen Seite verhärtet sind, sondern auch in der Bewohnerschaft selbst.

Den kompletten Bericht sowie einen Kommentar dazu lesen Sie in der GNZ am Freitag, 2. August

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