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„Es wird wieder Zeit zu leben“

Bis zum 31. Juli dreht sich ein Riesenrad auf dem Obermarkt

10 Jun 2021 / 16:37 Uhr
Gelnhausen (jol). „Es wird wieder Zeit zu leben“ – mit diesen Worten gab Petra Schmidt heute Mittag die Richtung vor. Gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Glöckner eröffnete die Vorsitzende des Stadtmarketing- und Gewerbevereins mit der ersten Fahrt das 38 Meter hohe Riesenrad, das bis zum 31. Juli Besucher in die Barbarossastadt Gelnhausen locken soll. Drei Gastronomen werden es ermöglichen, beim faszinierenden Blick ins Kinzigtal zudem auch noch feinste Köstlichkeiten zu genießen.

Drei heimische Gastronomen ermöglichen den Besuchern etwas ganz Besonderes. Das Gasthaus „Zum Löwen“ bietet jeden Tag ab 11 Uhr ein herzhaftes oder süßes Frühstück im Rahmen einer halbstündigen Fahrt im Riesenrad an. Ab 12 und ab 13 Uhr wird jeweils ein Mittagstisch serviert. Die Metzgerei Klimt bietet montags bis samstags ab 17 Uhr jeweils stündlich eine bayerische Vesper über den Dächern der Altstadt an. Parallel dazu können die Besucher auch die spanischen Tapas vom „Paradero“ genießen.

„Eine normale Fahrt dauert etwa zehn Minuten“, sagt Tobias Göbel. Der Schausteller, der mit dem „Colossus“ jedes Jahr beim Barbarossamarkt in Gelnhausen zu Gast ist, erklärt, dass neben den Sonderfahrten das Riesenrad auch ganz normal genutzt werden könne. „Wir sind sehr glücklich darüber, endlich wieder arbeiten zu können“, bedankte sich Göbel für die gute Zusammenarbeit. Er hoffe, dass die Gelnhäuser dem Riesenrad genau so gewogen seien wie beim jährlichen Markt.

Petra Schmidt kündigte weitere Aktionen an, die Gastronomie und Einzelhandel in der gesamten Stadt beleben und fördern sollen. Von 7. bis 31. Juli wird es jeden Freitag und Samstag eine „Silent Disco“ geben. Die Musik kommt dabei nicht aus großen Lautsprechern, sondern wird auf die Kopfhörer der Teilnehmer übertragen.

„Eine Innenstadt muss leben“, betonte Bürgermeister Glöckner. „Ich bin glücklich, dass in der Altstadt keine Wohnungen leerstehen. Zum Leben in der Altstadt gehört aber auch, dass Menschen auf der Straße sind.“ Deswegen hoffen er und Petra Schmidt, dass Anwohner wie Besucher in der Stadt solidarisch miteinander umgehen. Ganz bewusst seien die letzten Fahren des Riesenrads unter der Woche um 20 Uhr und an Wochenenden um 21 Uhr angesetzt, um die Belastung der Anwohner niedrig zu halten. Auch die Gastronomen seien angehalten, ihre Kunden spätestens ab 22 Uhr darauf hinzuweisen, nicht zu laut zu werden.

Ein besonderer Dank galt vor allem den Sponsoren: der Kreisparkasse Gelnhausen, Main-Kinzig Gas, der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen und dem Druck- und Pressehaus Naumann.

Im Sommer sind weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant, auch in der Südstadt. Zudem laufen die Planungen für „Alles uff die Gass“ am 25. Juli.

Da ein Teil des Obermarkts nicht befahren werden kann und die Zahl der Parkplätze verringert ist, raten die Verantwortlichen, entweder im Parkhaus Stadtmitte oder am Parkplatz „An der Bleiche“ zu parken; beide liegen fußläufig nur wenige Minuten vom Obermarkt entfernt. Der Wochenmarkt wird wie gewohnt jeden Freitagmorgen vor dem Rathaus stattfinden. Die Töpfergasse ist bis Ende Juli eine Sackgasse und Anliegerstraße.

Öffnungszeiten des Riesenrads auf dem Gelnhäuser Obermarkt sind montags bis donnerstags von 11 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 11 Uhr bis 21 Uhr sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr.

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