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Fast in Vergessenheit geraten

Meerholzer Pfortenstein zeugt von früher menschlicher Schaffenskraft

27 Mai 2020 / 21:54 Uhr
Gelnhausen-Meerholz (jol). Beim Bau der Gasleitung wurde im August 1929 in Meerholz ein ganz besonderer Fund gemacht. Aufgrund seines Fundorts „Pfortenstein“ genannt, bürgte ein behauener Sandstein aus der Zeit etwa 2500 vor Christus für die lange Geschichte der Besiedlung im Kinzigtal. Heute ist das Werk früher menschlicher Schaffenskraft in einem kleinen Grünstreifen neben der Tankstelle schon fast in Vergessenheit geraten.

„Der Stein wird zwar ‚Pfortenstein‘ genannt. Mit dem alten Ortskern und der mittelalterlichen Besiedlung hat er aber nichts zu tun, denn er ist viel älter“, berichtet Hans Kreutzer, der durch eine Säuberungsaktion im Namen des Geschichtsvereins Meerholz-Hailer die Geschichte nach vielen Jahren wieder einmal aufgegriffen hat. Bei Kanalbauarbeiten wurde der etwa 1,10 Meter hohe Sandstein, der anders als der Sandstein vor Ort sehr hart ist, gefunden.

Mehr: GNZ vom 28. Mai.

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