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Großereignis steht in den Startlöchern

Vorbereitungen für den 74. Schelmenmarkt im Oktober laufen auf Hochtouren

09. August 2022 / 16:48 Uhr
Gelnhausen (mab). Er ist das größte Heimatfest des Kinzigtals und soll am zweiten Oktoberwochenende wieder tausende Besucher nach Gelnhausen locken. Nachdem der Schelmenmarkt 2020 der Pandemie zum Opfer gefallen war und 2021 nur in kleinerem Umfang realisiert werden konnte, soll die 74. Auflage der Traditionsveranstaltung wieder im ursprünglichen Format gefeiert werden – und das heißt ganz groß. Für Marktmeister Jakob Morkel und sein Team bedeutet das viel Arbeit. Dabei ist vor allem Flexibilität gefragt. „So viele äußere Umstände wie in diesem Jahr hatten wir noch nie zu berücksichtigen“, verrät Morkel.

Die Verträge sind gemacht. Rund 180 Beschicker sollen am zweiten Oktoberwochenende dafür sorgen, dass Hunger, Durst und Langeweile in der Barbarossastadt keine Chance haben. Verantwortlich für die Auswahl der Angebote und Attraktionen ist Marktmeister Jakob Morkel mit seinem Team vom Geselligkeitsverein „Die Schelme.“ Die ersten Weichen für das jährliche Großereignis beginnen schon im Dezember mit der Abfrage der Verfügbarkeit der Geschäfte. Und trotz Corona ist die Zahl der Bewerbungen noch immer hoch. „Wir haben im Laufe der Jahre viele Erfahrungen gemacht und freuen uns, dass viele unserer Stammbeschicker wieder dabei sind, auch wenn die Corona-Pandemie natürlich nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen ist“, sagt der Marktmeister. „Besonders wichtig sind uns die Beschicker aus der Region. Entscheidend ist natürlich, dass wir einen guten Mix aus Angeboten für alle Altersklassen, von Familien mit Kindern bis hin zu älteren Menschen hinbekommen. Und das ist uns 2022 definitiv gelungen.“

Anders als im vergangenen Jahr sollen die Attraktionen und Stände an sieben Marktplätzen Besucher anlocken. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit beliebten Fahrgeschäften wie dem Breakdancer. Ebenfalls für Gänsehaut sorgt eine Geisterbahn. Auch Kinder dürfen sich auf zahlreiche Fahrgeschäfte und weitere Attraktionen freuen. Die Müllerwiese kann aufgrund einer immensen Kostensteigerung für die Miete eines Transformators, der für die notwendige Stromleistung erforderlich wäre, allerdings nicht bespielt werden.

Mehr: GNZ vom 10. August.

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