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Immer frei Schnauze

Andreas Sonnenschein macht als Zugmoderator Schluss

08 Mrz 2019 / 16:09 Uhr

Gelnhausen. Zwei Jahrezehnte lang war Andreas Sonnenschein die Stimme des Gelnhäuser Faschingsumzug und moderierte das närrische Treiben in der Barbarossastadt. Nun hat er das Mikrofon an den Nagel gehängt. Im Interview mit GNZ-Redakteur David Noll spricht Sonnenschein darüber, wie er als Nordlicht aus Kiel dem Kinzigtaler Karneval verfallen ist und über die nicht nur positive Entwicklung des Gelnhäuser Umzugs.

GNZ: Sie kommen ursprünglich aus Kiel. Die Norddeutschen sind ja nicht unbedingt für ihre Begeisterung für den Karneval bekannt. Wie und wann haben Sie den Spaß am Fasching entdeckt?

Sonnenschein: Das ging ganz schnell, da hatte ich fast keine Chance, dem zu entkommen. Ich bin am Schelmenmarkt im Jahre 1997 der Liebe wegen nach Gründau gezogen. Meine damalige Freundin und heutige Frau kommt aus einer Karnevalsfamilie. Ihr Vater Gerhard Müller war damals Sitzungspräsident bei den Schelmen, aber auch der Rest der Familie war aktiv im Karnevalsgeschäft eingebunden. So kam es, dass ich schon im Frühjahr 1998 mit einer Büttenrede meine erste Feuerprobe im Karneval hatte. Früher gab es noch zwei Sitzungen, wobei die erste ein Erfolg war, die zweite für mich aber ein Desaster, so dass ich mir geschworen habe, nie wieder eine Büttenrede zu halten. Nur ein paar Monate später sind dann die „Schelmenschwestern“ geboren worden. Ein Musikduo, bestehend aus Hans-Jörg „JoeHardy“ Neidhardt und mir, das ja bekanntlich eine lange Zeit auch außerhalb des Karnevals bekannt und aktiv war.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 9. März.

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