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(K)eine Frage der Schuld

Ein Sachverständiger soll den Zustand der Hallen begutachten. Ursachen und Verantwortlichkeiten für eventuelle Mängel sollen dabei auf Wunsch der SPD/FDP-Mehrheit ausgeklammert werden

07 Sep 2020 / 17:24 Uhr
Gelnhausen (mb). Die Stadthalle ist derzeit unbestritten Gelnhausens größte Baustelle – aber bei weitem nicht die einzige. Auch bei den anderen städtischen Hallen besteht dringender Handlungsbedarf. Wie groß und wie akut dieser im Einzelnen ist, sollen nun Sachverständige prüfen. Darüber herrschte in der Stadtverordnetenversammlung Einigkeit. Uneins war sich das Parlament indes, inwieweit eine Klärung von Ursachen und Verantwortlichkeiten für etwaige Mängel bei der Begutachtung eine Rolle spielen sollten. So entspann sich eine kontroverse Diskussion über die Bedeutung einer möglichen Schuldfrage, die die SPD/FDP-Koalition mit ihrer Mehrheit von einer Stimme am Ende als vernachlässigbar einstufte.

Dass bei den städtischen Hallen dringender Handlungsbedarf besteht, dürfte spätestens seit Ende vergangenen Jahres unbestritten sein. Damals informierte die Stadt die betroffenen Vereine und Schulen, dass wegen der offenbar nicht ausreichenden Tragfähigkeit der Dachkonstruktionen die Hallen in Hailer, Meerholz, Roth und Haitz bereits bei einer sehr geringen Schneelast geschlossen werden müssen, und zwar sobald der Betriebshof die Winterdienstbereitschaft für Schneefall ausruft.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der GNZ am Dienstag, 8. September

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