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Kinder nicht im Regen stehen lassen

Kreisverkehrsgesellschaft setzt weiteren Bus für den Schülertransport von Höchst nach Gelnhausen ein

05. Dezember 2021 / 14:40 Uhr
Gelnhausen-Höchst (mab). „Überall gilt das Abstandsgebot, nur nicht im Schulbusverkehr“, ärgert sich Werner Böhm. Doch nicht nur die Corona-Pandemie bereitet dem Höchster Bauchschmerzen, der sich grundsätzlich um die Kinder sorgt, die aus dem Gelnhäuser Stadtteil mit dem Bus zum Schulzentrum fahren müssen. „Die Fahrzeuge sind generell überfüllt, was für die Kinder mit deutlichen Risiken einhergeht, besonders für die, die zuletzt einsteigen und sich in die vollen Busse zwängen müssen wie in Höchst.“ Jetzt hat er sich an die Stadtverordneten gewendet und prompt Antwort von Kreisverkehrsdezernent Winfried Ottmann erhalten. Der stellt bereits ab dem morgigen Montag eine Besserung in Aussicht.

Werner Böhm kennt die Probleme mit dem Schulbusverkehr aus erster Hand. Seine Enkelin muss täglich in Höchst in die Linien MKK-64 oder MKK-80 steigen. Dort sind bislang drei Großfahrzeuge im Einsatz. „Das ist eine der letzten Haltestellen auf der Fahrt nach Gelnhausen. Hier müssen sich die Schüler in die Busse zwängen, teilweise kann die Tür gerade noch mit letzter Kraft geschlossen werden. Von einem sicheren Festhalten beim Bremsen kann keine Rede sein.“

Mehr dazu in der GNZ vom 6. Dezember.

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