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Kita-Beiträge tagesweise berechnen

Magistrat modifiziert seine Empfehlung ans Stadtparlament

12 Feb 2021 / 15:10 Uhr
Gelnhausen (re). Um Familien im aktuellen Lockdown zu entlasten, plant die Stadt Gelnhausen, Kita-Beiträge nur dann zu erheben, wenn die Betreuung auch tatsächlich in Anspruch genommen wurde. Der Magistrat hatte der Stadtverordnetenversammlung zunächst eine wochenweise Veranlagung vorgeschlagen. Auf Anregung von Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) habe der Magistrat seine Beschlussvorlage jetzt noch einmal modifiziert und schlage dem Stadtparlament nun die tageweise Veranlagung der Kita-Beiträge und des Essensgeldes vor, teilt die Stadtverwaltung mit.

„Der neuerliche Beschlussvorschlag ist das Ergebnis aus Gesprächen mit Eltern und der aktuellen Bestandsaufnahme in unseren Kitas. Die tageweise Berechnung der Kita-Beiträge und des Essensgeldes ist zum einen gerechter als die wochenweise. Zum anderen trägt sie noch stärker dazu bei, dass Eltern ihre Kinder wirklich nur dann in die Kita bringen, wenn es unbedingt nötig ist, weil finanzielle Aspekte ganz hintenanstehen. So ist es vom Land mit Blick auf die Kontaktminimierung gewünscht. Wir hoffen, dass die Stadtverordnetenversammlung diesem Vorschlag nachkommt“, so Bürgermeister Glöckner. „Alle Prozesse in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind dynamisch. Hinzu kommt, dass alle Handlungsweisen auch auf ihre Umsetzbarkeit in der Verwaltung hin geprüft werden müssen. Da nützt es auch nichts, wenn andere Kommunen dieses oder jenes machen. Wir müssen das mit unserem Personal in unserer Kita-Verwaltung stemmen können“, so der Rathauschef.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 13. Februar.

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