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Neue Intensivstation eröffnet

Meilenstein in der Klinik / Besucherregeln angepasst

04 Jun 2021 / 16:17 Uhr
Gelnhausen (re). Ein weiterer Meilenstein der Gebäudeerweiterung des Gelnhäuser Krankenhauses ist erreicht: die Fertigstellung der neuen Intensivstation. In den vergangenen Monaten wurde im 2. Obergeschoss des modernen Anbaus mit Hochdruck daran gearbeitet. Nun wurde die Station in Betrieb genommen. In diesen Tagen werden die ersten Intensivpatienten in den modernen Räumen versorgt.

„Wie im gesamten Erweiterungsbau war unser Anspruch auch hier, eine zeitgemäße Infrastruktur, bestmögliche Prozesse und ein modernes Arbeitsumfeld miteinander zu verbinden“, sagt Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken. Entstanden ist eine großzügige Station auf 1 040 Quadratmetern, von deren beeindruckender Ausstattung sich auch Landrat Thorsten Stolz, Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken, bei einem Rundgang und im Austausch mit den Mitarbeitern persönlich überzeugte. „Die Intensivversorgung ist ein bedeutender Baustein in der Gesundheitsversorgung unserer Region. Dass der Umzug in die neuen Räume nun realisiert werden kann, ist ein großer Gewinn für intensivpflichtige Patienten, deren Angehörige und natürlich auch für die Ärzte und Pflegefachkräfte, die sich – nicht nur in den letzten Monaten – weit über das normale Maß hinaus engagieren“, so Stolz: „In der Erweiterung des Gelnhäuser Hauptgebäudes und nun auch dieser Station spiegelt sich die Zukunftsfähigkeit unserer Kliniken wider.“

Durch die Fertigstellung des Intensivbereichs sind zwei eigenständige Stationen entstanden. So werden auf der neuen Intensivstation (A 2.2) Patienten behandelt, die eine Beatmung oder eine Nierenersatztherapie benötigen. Hierfür werden zwölf Betten bereitgestellt, die maximale Kapazität liegt bei 18 Betten. Ergänzt wird dies durch die sogenannte IMC-(Intermediate Care)-Station (A 2.4), die sich in den Räumen der bisherigen Intensivstation befindet. In acht Betten erfolgt die Behandlung von Patienten, die eine kontinuierliche intensive Überwachung und ärztliche Versorgung benötigen.

Auf der neuen Intensivstation werden die Patienten ausschließlich in Einzelzimmern behandelt, die jeweils mit einer Schleuse ausgestattet sind. Dies hat – gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation – enorme Vorteile, wie Jessica Schultheis, pflegerische Bereichsleitung der Intensivstation, erläutert: „Die individuelle Versorgung in Einzelzimmern erlaubt es uns, auf die bisherige aufwendige Trennung spezieller Covid- und Nicht-Covid-Behandlungsbereiche zu verzichten – bei gleichzeitig hoher Patientensicherheit.“ Die Patientenzimmer sind dank bodentiefer Fenster nicht nur hell und freundlich, sondern warten zudem mit einem innovativen Lichtdesign auf: Neben Bodenlichtleisten wurden farbige Lichtprogramme installiert, die den Schlaf-Wach-Rhythmus der Patienten unterstützen und einen Beitrag zur Delirprävention leisten. Hierzu trägt auch die Geräuschreduzierung bei, die beispielsweise dadurch erreicht wurde, dass sich zentrale Überwachungseinheiten außerhalb der Patientenzimmer auf dem Flur befinden. Zudem wurden in Türen und Fenstern innenliegende Jalousien verbaut, die den Anforderungen der Privatsphäre und Hygiene gerecht werden.

Die neuen Räume bieten auch für Angehörige ansprechende Bereiche: einen großen und hellen Wartebereich, einen separaten Gesprächsraum und – in einigen Monaten – auch eine Küche, die von Angehörigen bei Bedarf genutzt werden kann. Besonders am Herzen lag dem Team die liebevolle Einrichtung eines Raums, in dem Angehörige auf würdevolle Weise Abschied nehmen können.

Doch nicht nur räumlich sind die Erweiterungen sichtbar, auch technisch wurden viele Verbesserungen erzielt. So sind alle medizintechnischen Geräte, die den Erfordernissen der Intensivplätze angepasst wurden, über Deckenversorgungseinheiten miteinander verbunden, die gleichzeitig mit Computern ausgestattet sind. So findet auch das sogenannte Fluid Management, das Flüssigkeiten wie Infusionen überwacht, monitorgestützt statt. All dies unterstützt ein modernes und effizientes Arbeiten genauso wie elektrische Schiebetüren vor den Schleusen, großzügige Lagerflächen sowie die Verkürzung der Wege, da sich die Arbeitsräume nah an den Patientenzimmern befinden. Die Mitarbeiter, die von nun an auf der neuen Intensivstation arbeiten werden, waren in die Planungen aktiv eingebunden. Daher gelte ein großer Dank alljenen, die sich außerordentlich engagiert haben, betont Geschäftsführer Bartsch. Landrat Stolz ergänzt: „Auf der neuen Station wird deutlich, welch enorme Entwicklung die Intensivmedizin und Intensivpflege in den vergangenen Jahren genommen haben. Verbunden mit der Professionalität und dem Engagement der hier tätigen Mitarbeiter kommt dies den Patienten unserer Region auf hochqualitative Weise zugute.“

In den Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern gelten ab sofort angepasste Besucherregeln. Die wichtigste Neuerung: Statt bisher einem Besuch pro Woche sind zwei Besuche pro Woche erlaubt. Es bleibt jedoch dabei, dass die Besucher im Laufe des Aufenthalts möglichst nicht wechseln sollen.

Darüber hinaus wurde eine weitere Ausnahme von der Testpflicht eingeführt. Denn bisher mussten alle Besucher, die keine vollständige Impfung vorweisen konnten, einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen, der in einem der Testzentren vorgenommen wurde. Künftig gilt: Auch Personen, die von einer Covid-Infektion genesen sind, benötigen kein Testergebnis. Der Nachweis soll durch den Genesenenausweis, ein ärztliches Attest oder aber einen positiven PCR-Test erfolgen, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alt ist. Die Impf- beziehungsweise Genesenennachweise sind im Eingangsbereich der Klinik vorzuzeigen, wo auch die Erfassung der Besucherdaten erfolgt.

„Mit diesen Maßnahmen gehen wir einen weiteren Schritt, um Besuche für unsere Patienten im Rahmen der Möglichkeiten zu erleichtern“, so Geschäftsführer Dieter Bartsch. Unverändert bleiben die Besuchszeiten, die für alle Besucher gleichermaßen gelten. Besuche können in der Zeit von 14 bis 19 Uhr stattfinden und sollten nicht länger als eine Stunde dauern. In Mehrbettzimmern ist darauf zu achten, dass möglichst keine zeitgleichen Besuche stattfinden. Selbstverständlich gelten im gesamten Krankenhaus die bekannten Hygieneregeln und die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes.

Sonderregelungen, die in einigen Krankenhausbereichen bestehen – beispielsweise im Kreißsaal, auf der Kinderstation und der Neugeborenen-Intensivstation –, können tagesaktuell unter www.mkkliniken.de eingesehen werden.

In den Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern gelten ab sofort angepasste Besucherregeln. Die wichtigste Neuerung: Statt bisher einem Besuch pro Woche sind zwei Besuche pro Woche erlaubt. Es bleibt jedoch dabei, dass die Besucher im Laufe des Aufenthalts möglichst nicht wechseln sollen.

Darüber hinaus wurde eine weitere Ausnahme von der Testpflicht eingeführt. Denn bisher mussten alle Besucher, die keine vollständige Impfung vorweisen konnten, einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen, der in einem der Testzentren vorgenommen wurde. Künftig gilt: Auch Personen, die von einer Covid-Infektion genesen sind, benötigen kein Testergebnis. Der Nachweis soll durch den Genesenenausweis, ein ärztliches Attest oder aber einen positiven PCR-Test erfolgen, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alt ist. Die Impf- beziehungsweise Genesenennachweise sind im Eingangsbereich der Klinik vorzuzeigen, wo auch die Erfassung der Besucherdaten erfolgt.

„Mit diesen Maßnahmen gehen wir einen weiteren Schritt, um Besuche für unsere Patienten im Rahmen der Möglichkeiten zu erleichtern“, so Geschäftsführer Dieter Bartsch. Unverändert bleiben die Besuchszeiten, die für alle Besucher gleichermaßen gelten. Besuche können in der Zeit von 14 bis 19 Uhr stattfinden und sollten nicht länger als eine Stunde dauern. In Mehrbettzimmern ist darauf zu achten, dass möglichst keine zeitgleichen Besuche stattfinden. Selbstverständlich gelten im gesamten Krankenhaus die bekannten Hygieneregeln und die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes.

Sonderregelungen, die in einigen Krankenhausbereichen bestehen – beispielsweise im Kreißsaal, auf der Kinderstation und der Neugeborenen-Intensivstation –, können tagesaktuell unter www.mkkliniken.de eingesehen werden.

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