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Schadenersatz für Verkauf
von öffentlichen Grünflächen

Während Glöckner weiter schweigt, fordern CDU, BG und Grüne auf Grundlage der HSGB-Expertise, die damaligen Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen

18 Sep 2020 / 17:25 Uhr
Gelnhausen (mb). Auch nachdem Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) die zweite Stellungnahme des Hessischen Städte- und Gemeindebundes im Akteneinsichtsausschuss „Mittlauer Weg“ mündlich vorgetragen hat, lässt er die Öffentlichkeit über den Inhalt des Schreibens weiter im Unklaren. Damit bleibt auch offen, zu welchen zentralen Erkenntnissen der HSGB in seiner juristischen Expertise gelangt ist und welche möglichen Handlungsempfehlungen an die Stadt sich daraus ableiten lassen. Auf eine Anfrage mit acht Fragen zum Mittlauer Weg teilte Glöckner lediglich mit: „Aktuell wird keine Stellungnahme abgegeben. Der Sachverhalt wird hier weiter geprüft und juristisch bewertet. Der Magistrat wird dazu beraten. Eine Stellungnahme folgt zu gegebener Zeit.“ Das wiederum könnte womöglich schneller sein, als dem Bürgermeister lieb ist. BG, CDU und Grüne stellen für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung den gemeinsamen Antrag, mögliche Schadenersatzansprüche wegen des Verkaufs von öffentlichen Grünflächen im Mittlauer Weg gerichtlich geltend zu machen. Das begründen die drei Fraktionen unter Bezugnahme auf die von Glöckner vorgetragene zweite Stellungnahme des HSGB.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der GNZ am Samstag, 19. September

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