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„Schelm von Bergen“ öffnet zum letzten Mal

Traditionsgasthaus und Hotel stehen zum Verkauf / Hans Landsiedel geht zurück nach Thüringen

29. Dezember 2021 / 18:50 Uhr
Gelnhausen (jol). Am Freitag ist ein weiteres Traditionsgasthaus in Gelnhausen Geschichte: Die Gaststätte des „Schelm von Bergen“ ist am Donnerstag zum letzten Mal geöffnet. Der Hotelbetrieb wird wahrscheinlich vorerst einige Monate weiter laufen. „Es hat sich für mich und meine Frau Svetlana die Gelegenheit ergeben, wieder in meine alte Heimat Thüringen zu ziehen“, sagt Geschäftsführer Hans Landsiedel im Gespräch mit der GNZ. Koch Pavel Sutolin hat sich in der Coronapandemie für einen Weg in die boomende Bauwirtschaft entschieden.

„Nach der deutschen Wiedervereinigung habe ich mich auf eine Stelle in Frankfurt beworben. Ich wurde engagiert und das Unternehmen hat mich sechs Wochen im ‚Schelm von Bergen’ einquartiert, damit ich mir eine Wohnung suchen konnte“, erinnert sich Hans Landsiedel an das Jahr 1990. Dort begann die enge Verbindung zum Traditionsgasthaus mit Hotelbetrieb zu wachsen. „Ich konnte abends nicht einfach nur herum sitzen, also habe ich angefangen zu helfen.“ Letztlich vermietete das langjährige Wirtsehepaar Christiane und Karl-Heinz Hohmann, die den „Schelm“ 1984 bis 2001 führten, eine Wohnung und die enge Verbindung wuchs weiter.

Mehr dazu in der GNZ vom 30. Dezember.

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