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„Stadthalle im neuen Joh-Komplex“

Grüne legen neuen Vorschlag vor und lehnen Bebauung auf der Bleiche ab

02 Jun 2020 / 15:30 Uhr
Gelnhausen (dan/re). Wenn am Mittwochabend die Mitglieder des Gelnhäuser Haupt- und Finanzausschusses in der Sport- und Kulturhalle Meerholz zusammenkommen, wird es unter anderem um den geplanten Verkauf der Joh-Immobilie an die Kreissparkasse gehen. Vor der Sitzung bringen die Grünen eine neue Idee ins Spiel und fordern, im neuen Joh-Komplex ebenfalls eine neue Stadthalle unterzubringen.

Neben der Joh-Immobilie wird es auch um ein Parkraumkonzept für die Südstadt und die Schaffung weiterer Parkplätze geben. Die Grünen finden es „äußerst bedenklich, dass über diese beiden Anträge, die für die Zukunft der Innenstadt von Gelnhausen von entscheidender Bedeutung sind, nicht zuletzt wegen der Corona-Krise, nicht ausreichend in der Öffentlichkeit und in den Gremien diskutiert worden ist,“ meint Stadtverordneter Uwe Leinhaas. „Wenn auch alles rechtens zu sein scheint, so hat diese eilige Vorgehensweise während der Corona-Zeit doch ein gewisses Geschmäckle. Ähnlich wie bei der Schnell-Verabschiedung des Haushaltes Anfang Mai, ist auch beim Thema Joh-Neugestaltung eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit und eine konstruktive Debatte in den Gremien bisher kaum möglich gewesen,“ moniert Leinhaas.

In diesem Zusammenhang bringt der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bernd Wietzorek, eine neue Idee ins Spiel3: „Da die Investitionskosten der alten Stadthalle in die Millionen gehen und zurzeit immer noch kein Ende des Kostengrabes abzusehen ist, sind wir Grünen für einen Abriss der maroden Stadthalle, den Verkauf dieses Areals, um anschließend an dieser Stelle dringend benötigten Wohnraum mit sozialverträglichen Mieten zu schaffen.“

Die Grünen haben eine genaue Vorstellung, wo die neue Stadthalle ihren zukünftigen Platz haben sollte: Ideal wäre ihrer Ansicht nach der Gebäudeteil, der sich laut der Sparkassenpläne vom Ziegelhaus längs der Kinzig erstrecken werde, dort, wo derzeit das neue Medienzentrum entstehen soll. Im ebenerdigen Bereich würden wie geplant Handel, Gewerbe und Gastronomie untergebracht sein und dadrüber käme das Kultur- und Medienzentrum mit eine Saal-Raum-Kombination, in der auch Großveranstaltung durchgeführt werden könnten.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 3. Juni.

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