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Überforderte Tierhalter sind das Grundproblem

Das Gelnhäuser Tierheim stößt schon zu Ferienbeginn an seine Grenzen

05. August 2022 / 08:29 Uhr
Gelnhausen (tmb). Im Gelnhäuser Tierheim sind in der ersten Ferienwoche ein Hund, elf Katzen, neun Hamster und zwei Kaninchen abgegeben worden – 23 Tiere in sieben Tagen, eine traurige Bilanz, selbst für den Urlaubsbeginn. Tierheimleiterin Corina Wink sieht in den Ursachen für diese Entwicklung jedoch weder die alljährlich wiederkehrende Ferienthematik noch die Corona-Pandemie, während der sich mancher ein Tier zulegte und es nun wieder loswerden will. Sie vermutet dahinter eher ein gesellschaftliches Problem.

Bereits 2019 haben Corina Wink und ihre Kollegen auf diese Entwicklung hingewiesen, sagt die Gelnhäuser Tierheimleiterin im Gespräch mit der GNZ. Damals habe man eine Petition gegen Online-Tierhandel eingereicht. Während der Pandemiezeit sei sogar eine Verbesserung eingetreten, doch jetzt, da das „normale Leben“ wieder anlaufe, gehe diese Entwicklung weiter. Das Grundproblem, meint Wink: „Die Leute haben nicht mehr die Fähigkeit, Probleme selbst zu lösen.“ Sobald es Schwierigkeiten mit dem Tier gebe, wolle man es loswerden.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 5. August.

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