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Umzug mit geändertem Konzept

Närrisches Treiben am Faschingssamstag, 22. Februar

12 Feb 2020 / 15:58 Uhr
Gelnhausen (re). Zum 49. Mal schlängelt sich am Samstag, 22. Februar, ab 14.11 Uhr ein närrischer Lindwurm durch Gelnhausen. Mehr als 1.500 Närrinnen und Narren in bunten Kostümen und auf geschmückten Wagen erfreuen das Volk mit etwa 70 Zugnummern. Neu im Team ist Zugmarschall Jakob Morkel, der mit seinem Komitee und den Verantwortlichen der Stadt Gelnhausen einige Neuerungen im Ablauf umsetzen wird.

So trennen sich in Höhe des Gelnhäuser Kinos die Fußgruppen von den Motivwagen. Die Wagen fahren Richtung Finanzamt ab, die Fußgruppen marschieren geschlossen durch die Röther Gasse in Richtung Obermarkt. „Sicherheitspersonal wird für einen reibungslosen Ablauf bei der logistischen Neuerung sorgen“, verspricht der neue Zugmarschall. „Dadurch werden die Gastronomen in der Altstadt ins Geschehen eingebunden. Bereits in der Röther Gasse nimmt die Festmeile ihren Anfang“, erläutert Bürgermeister Daniel Christian Glöckner das geänderte Konzept.

Einige Gastronomen haben sich zusammengeschlossen und bieten auf dem Obermarkt eine Faschingsparty mit Getränkeständen auch außerhalb der Lokale an. Zudem wird die entsprechende Stimmungsmusik für beste Unterhaltung der Närrinnen und Narren sorgen.

„Auch wenn das Festgelände nicht umzäunt ist, gilt die Festplatzverordnung, die das Mitbringen und die Nutzung von Glasflaschen, Wildpinkeln, das Mitführen von alkoholischen Getränken, Rausch- und Betäubungsmitteln sowie Waffen aller Art untersagt“, betont Zugmarschall Jakob Morkel. „Sicherheitsleute werden das Gelände überwachen und sie sind berechtigt, Taschenkontrollen vorzunehmen.“ Am Obermarkt wird es eine Toilettenanlage geben – ebenso wie in der Nähe der GGG-Mensa, wo sich der Zug trennt.

Ansonsten bleibt (fast) alles beim Alten: Startpunkt ist die Einfahrt zum Ziegelhaus an der Kreuzung Altenhaßlauer Straße. Aufstellung nehmen die Motivwagen und Fußgruppen in der Altenhaßlauer Straße Richtung Kreisel am Tegut/K 898. Die Anfahrt für die Teilnehmer ist nur über Höchst und Altenhaßlau möglich. Sie werden gebeten, die Höhe der Wagen mit Blick auf die Unterführung zu beachten.

Die teilnehmenden Vereine und Gruppen decken wieder eine breite Themenpalette ab, wobei natürlich auch aktuelle Entwicklungen in Deutschland und der Welt aufs Korn genommen werden. Wie gewohnt gibt es Getränke am Ziegelturm und am Schifftor zu kaufen. Auf dem Schulhof der Philipp-Reis-Schule entsteht die „Familieninsel“, wo gerade Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen das Geschehen geschützt mitverfolgen können. Alle, die mit ihrem Nachwuchs direkt im „Kamelle-Regen“ stehen möchten, bittet Zugmarschall Jakob Morkel nachdrücklich, den Anweisungen der „Wagenengel“ Folge zu leisten, um Unfälle zu vermeiden.

Überhaupt steht die Sicherheit wieder stark im Fokus. So dürfen keine alkoholischen Getränke von den Teilnehmern an Zuschauer abgegeben werden. Die Abgabe ist polizeilich verboten. „Wir appellieren an die Vernunft der Närrinnen und Narren, sich an die Regeln zu halten, damit dieses Mega-Ereignis friedlich ablaufen kann. Polizei und Sicherheitskräfte werden streng auf die Umsetzung polizeilicher Vorgaben achten“, sagt Daniel Glöckner. Der Rathauschef bittet auch um Umsicht in Bezug auf achtlos weggeworfenen Müll, Glasflaschen und „wildes Pinkeln“ – vor allem mit Blick auf die Anlieger der Zugstrecke und der Altstadt.

Los geht das Zugspektakel am Samstag, 22. Februar, um 14.11 Uhr. Bereits ab 12 Uhr sind die Straßen entlang des Zugverlaufs – Altenhaßlauer Straße, Im Ziegelhaus, Am Ziegelturm, Seestraße, Philipp-Reis-Straße und Teile der Berliner Straße sowie die Ortsdurchfahrt insgesamt – gesperrt. Die Motivwagen trennen sich etwa in Höhe der Kinos von den Fußgruppen und fahren Richtung Finanzamt ab. Die Fußgruppen und das närrische Volk wandern weiter durch die Röther Gasse Richtung Obermarkt. Die Straßen werden erst nach Umzugsende und anschließender Straßenreinigung wieder geöffnet.

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