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Unverzüglich – oder nachträglich?

Stadthalle: Stadtverordnete beschließen Beauftragung eines Architekturbüros

04 Sep 2020 / 17:51 Uhr
Gelnhausen (mb). Seit dem 1. Juli 2019 ist die Stadthalle geschlossen. Und noch immer weiß die Öffentlichkeit nicht, wieviel Geld Gelnhausens größte Baustelle die Stadt wohl kosten könnte. Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits einen Versuch unternommen, daran zeitnah etwas zu ändern, und am 30. Oktober 2019 die Begutachtung des Sanierungsbedarfs durch Sachverständige beschlossen. Ein Ergebnis liegt den Stadtverordneten aber bis heute nicht vor. Parallel zu dem nach wie vor gültigen Parlamentsbeschluss vor zehn Monaten gibt es seit Mittwochabend einen neuen, zweiten Auftrag an den Magistrat: So soll dieser unter anderem ein „qualifiziertes Architekturbüro mit entsprechender Expertise für die Ermittlung des kompletten Sanierungsbedarfs der Stadthalle suchen und unverzüglich beauftragen“, wie es im SPD-Antrag heißt. Das „unverzüglich“ wird in diesem Falle sogar übererfüllt: Denn praktischerweise hat Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) das Architekturbüro bereits „vor Monaten beauftragt“, wie es im Laufe einer emotionalen Debatte aus dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Ewald Desch herausbrach. Das Architekturbüro soll darüber hinaus verschiedene Varianten der Sanierung vorlegen und die Kosten eines Neubaus an einem alternativen Standort gegenüber stellen. Neben der SPD stimmten FDP, Grüne und Pia Horst (fraktionslos) für den Antrag.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der GNZ am Samstag, 5. September

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