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Wenn Grau zu Grün wird:
Lug und Trug im Mittlauer Weg

Manipulation und Urkundenfälschung: Staatsanwaltschaft ermittelt
nach Strafanzeige von Glöckner gegen ehemaligen leitenden Verwaltungsbeamten

17. August 2022 / 16:58 Uhr
Gelnhausen (mb). In der Causa „Mittlauer Weg“ wird die Luft für einen ehemaligen leitenden Verwaltungsbeamten der Stadt Gelnhausen immer dünner. Während seit mehr als einem Jahr bereits ein Disziplinarverfahren gegen den pensionierten Beamten läuft, ist er nun auch ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten. Nachdem ihn Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) wegen des Verdachts der Urkundenfälschung angezeigt hat, ermitteln nun Polizei und Staatsanwaltschaft.

Das Disziplinarverfahren gegen den ehemaligen Bediensteten der Stadt war eingeleitet worden, nachdem der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) in einer rechtlichen Stellungnahme zum Verkauf öffentlicher Grünflächen im Mittlauer Weg unter anderem festgestellt hatte, dass er sich mindestens eines, wenn nicht gar mehrfacher Dienstvergehen schuldig gemacht hat. Noch wesentlich schwerer wiegen die Vorwürfe gegen den Ex-Beamten, die nun öffentlich geworden sind. So steht er in Verdacht, „Täuschungshandlungen und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der Vergabeentscheidung beim Verkauf eines Grundstückes“ begangen zu haben, wie es in der von Glöckner formulierten Strafanzeige heißt, die der GNZ vorliegt. Demnach soll der Vorgang, der den Bürgermeister offenbar zum Einschalten der Staatsanwaltschaft bewogen hat, bei einer Aktenrevision im städtischen Bauamt am 11. Januar 2022 bekannt geworden sein. Glöckners Schilderungen zufolge ist der damalige Verantwortungsträger dabei äußerst perfide vorgegangen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der morgigen GNZ am Donnerstag, 18. August

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