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50-Jährige wird Opfer von Betrügern

WhatsApp-Masche: Gründauerin überweist 1 980,90 Euro auf unbekanntes Konto

09. August 2022 / 16:41 Uhr
Gründau (re). Eine der „beliebtesten“ Maschen von Betrügern ist derzeit der Schwindel über den Messengerdienst WhatsApp. Die Täter nehmen Kontakt zu ihren Opfern auf und geben sich meist als nahe Verwandte aus, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken und nun Geld benötigen. Meist gaukeln sie vor, dass sie eine neue Mobilnummer hätten, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Eben eine solche Nachricht hat eine 50-jährige Frau aus Gründau am Montag von ihrer angeblichen Tochter erhalten.

Die vermeintliche Tochter gab an, dass ihr Handy defekt sei und sie, um eine Rechnung zu begleichen, 1 980,90 Euro benötige. Gutgläubig überwies die Gründauerin das Geld auf ein fremdes Bankkonto. Erst, als sie eine weitere Geldforderung erhielt, schaltete sie die Polizei ein, die nun wegen Betrugs ermittelt. Wie die Beamten mitteilten, fordern die Betrüger oft unrunde Summen mit Centbeträgen, um den Anschein eines tatsächlichen Rechnungsbetrages zu erwecken.

Bürgern die entsprechende Nachrichten erhalten rät die Polizei: Werden Sie misstrauisch, wenn Sie von einem Angehörigen oder Bekannten eine Textnachricht erhalten und Geld gefordert wird, etwa wegen einer finanziellen Notlage. Rufen Sie Ihren richtigen Angehörigen oder Bekannten auf dessen Telefonnummer an und sprechen Sie mit ihm persönlich! Überweisen Sie keinesfalls Geld, solange Sie nicht definitiv sicher sein können, dass es sich tatsächlich um die vorgegebene Person handelt!

Falls Sie nach einer Aufforderung dennoch bereits Geld überwiesen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und veranlassen Sie eine Rücküberweisung. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und sichern Sie den Chatverlauf – dieser ist für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen von Bedeutung. Warnen Sie Ihre Angehörigen und Bekannten, insbesondere ältere Personen vor der neuen Betrugsmasche.

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