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„Alles muss auf den Prüfstand“

Haupt- und Finanzausschuss verschiebt Beschlussfassung zum Haushalt 2020 und fordert ein „Nachrechnen“

14 Feb 2020 / 17:18 Uhr
    Gründau (pfz). Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Donnerstagabend in seiner Sitzung im Rathaus in Lieblos die Beschlussfassung zum Haushalt 2020 der Gemeinde Gründau verschoben. Das kam nicht überraschend, hatten doch schon fast alle Ortsbeiräte ihre Abstimmungen vertagt – oder den Etat sogar abgelehnt (die GNZ berichtete). Es sollen nun Wege gefunden werden, um das Ergebnis des defizitären Haushalts zu verbessern. „Alles muss auf den Prüfstand“, betonten die Gründauer Sozialdemokraten nach der Sitzung in einer Pressemitteilung.

    Kommunalberater Jens Weyer musste den Mandatsträgern in der Sitzung zunächst berichten, dass der Jahresabschluss 2017 deutlich schlechter als erwartet ausfällt. Hatte die Gemeinde mit einem satten Überschuss von etwas mehr als 4 Millionen Euro gerechnet, sorgen besonders Änderungen in der Berechnungsgrundlage für die Kreis- und Schulumlage für ein leichtes Defizit im Jahresergebnis. Der Prüfbericht für 2017 enthalte dennoch laut Weyer keine Beanstandungen. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dann auch einstimmig, den Gemeindevorstand für dieses Jahr zu entlasten. Dem Haushaltsplan 2020 konnte das Gremium dagegen keine Zustimmung geben.

    Mehr dazu in der GNZ vom 15. Februar.

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