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Der Rathaussegen hing lange genug schief

Nach der Wahl ist ein Neuanfang im zerstrittenen Gemeindevorstand möglich – mit neuen Gesichtern

19 Mrz 2021 / 16:19 Uhr
Gründau. Kehrt nach der Kommunalwahl Frieden ein im Gründauer Gemeindevorstand? Das Kollegialorgan tagt zwar stets hinter verschlossenen Türen, dennoch ist in der fast abgelaufenen Legislaturperiode mehrfach überdeutlich geworden, dass es dort selten kollegial zuging – im Gegenteil. Jetzt ist ein Neuanfang möglich, für den es dringend neue Gesichter braucht.

„Gründauer Polit-Gewitter“ – so titelte die GNZ am 30. Juni 2018. Der Dauerstreit im Gemeindevorstand war eskaliert, die Beigeordneten von CDU und Freier Wählergemeinschaft reichten eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Gerald Helfrich (parteilos) bei der Kommunalaufsicht ein. Der letzte Satz ihres zwölfseitigen Schreibens: „Helfrich ist nicht in der Lage das Amt des Bürgermeisters zu führen.“ Vordergründig ging es bei der Beschwerde um die Besetzung der Stelle des Ordnungsamtsleiters (wohlgemerkt: erst im November vergangenen Jahres übernahm Florian Hölzer den lange vakanten Posten). Doch es steckte deutlich mehr dahinter: Großes Misstrauen und persönliche Anfeindungen kennzeichneten das Verhältnis zwischen den Beigeordneten und dem Bürgermeister. Die „Gründauer Verhältnisse“ wurden zum geflügelten Wort.

Mehr dazu, und was Vertreter der Fraktionen sowie Bürgermeister Gerald Helfrich zur künftigen Zusammenarbeit im Gemeindevorstand sagen, lesen Sie in der GNZ vom 20. März.

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