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Die Antrittsrede hallt noch nach

Am Montag beginnt die zweite Amtszeit von Bürgermeister Gerald Helfrich

28 Jun 2019 / 16:12 Uhr
Gründau (pfz). Seit 38 Jahren arbeitet Gerald Helfrich nun schon in der Gründauer Gemeindeverwaltung, seit sechs Jahren ist er Bürgermeister der „Gemeinde im Grünen“. Nach dem Wahlsieg im März, als er sich im ersten Durchgang knapp gegen vier Mitbewerber durchsetzte, beginnt am kommenden Montag die zweite Amtszeit des 53-jährigen Hain-Gründauers. Aber nicht ohne, dass es zwischen dem parteilosen Rathauschef und den ehrenamtlichen Beigeordneten im Gemeindevorstand noch erheblich knirscht.

Seine Antrittsrede während der Vereidigung (die GNZ berichtete) war nochmal eine persönliche Abrechnung. Vor allem mit den Mitgliedern des Gemeindevorstands, die im vergangenen Jahr die letztlich zurückgewiesene Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Bürgermeister eingereicht hatten. Die Beigeordneten von CDU, FWG und SPD erklärten hinterher, Helfrich habe mit seiner Rede ein Tabu gebrochen, sie fühlten sich zu Unrecht in aller Öffentlichkeit diskreditiert und gedemütigt. Das alles klingt ganz und gar nicht nach dem erhofften Neuanfang und harmonischeren Bedingungen im Gemeindevorstand. Im Gegenteil: Die Fronten sind weiter verhärtet.

Für Helfrich allerdings, hat seine Rede etwas gebracht: „Es gab am Abend erste positive Reaktionen und sogar noch nachträgliche Gratulationen zu meinem Wahlsieg“, erklärt er im Gespräch mit der GNZ.

Mehr dazu in der GNZ vom 29. Juni.

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