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Ein geplanter Fehlschlag?

Der Soldat Dietrich Schmidt-Hackenberg war am 20. Juli 1944 Patient im Gettenbacher Schloss. Seine Recherchen haben ergeben: Das Attentat auf Hitler sollte scheitern

17 Jul 2020 / 14:54 Uhr
Gründau-Gettenbach. Am 20. Juli 1944 scheiterte die Widerstandsgruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit ihrem Attentatsversuch auf Adolf Hitler. Doch war dieser Fehlschlag geplant?

Dietrich Schmidt-Hackenberg hat in seinem Buch „Das ‚gescheiterte‘ Attentat – Untersuchung eines geplanten Fehlschlags“, erschienen 1996 in Berlin, seine Erinnerungen an diesen bedeutenden Tag in der deutschen Geschichte niedergeschrieben. Er selbst war am 20. Juli 1944 als 19-jähriger Soldat einer der Patienten im Schloss Gettenbach, dem Ausweichquartier der Frankfurter Orthopädischen Universitätsklinik. Im Kapitel „Der 20. Juli 1944 in Gettenbach bei Gelnhausen“ schreibt er: „Wir Patienten hätten den Krieg, dem wir zeitweise entkommen waren, leicht ganz vergessen können... wären da nicht die amerikanischen Bomber gewesen“. Scheinbar unendlich seien die Pulks gewesen, auch an diesem Tag. Das sei nichts Ungewöhnliches mehr gewesen, „nichts, um mich Jahre und Jahrzehnte später noch an diesen Tag und an sein Datum zu erinnern“, schildert er.

Mehr dazu in der GNZ vom 18. Juli.

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