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Ein Stück Familiengeschichte findet den Weg zurück

Helmut Dimmel findet in einem kleinen Ort in Österreich Briefe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Er setzt alles daran, den Hinterbliebenen die Schriftstücke zukommen zu lassen. Die Reise führt ihn zur Familie Aust nach Niedergründau.

13. Mai 2022 / 16:25 Uhr

In der kleinen österreichischen Marktgemeinde Hadres nahe der Grenze zu Tschechien findet Helmut Dimmel ein Bündel alter Briefe auf dem Dachboden seines neu erworbenen Hauses. Der Ehrgeiz des Hobbyhistorikers ist gepackt, er will die Schreiben unbedingt den Empfängern beziehungsweise deren Hinterbliebenen zukommen lassen. Die Reise führt ihn schließlich nach Niedergründau zur Familie Aust. Eigentlich sind sich beide Familien fremd – und doch verbindet sie eine hochinteressante Geschichte mit Happy End.

Schon vor rund einem Jahr erreicht eine E-Mail aus Wien den Geschichtsverein Meerholz und von dort den stellvertretenden Vorsitzenden des Gründauer Geschichtsvereins, Klaus von Berg. In der Mail ist die Rede von Briefen an eine Familie Philipsky. Klaus von Berg ist dieser Name in Gründau allerdings nicht geläufig. Also kontaktiert er den Alt- und Ehrenbürgermeister Georg Meyer aus Niedergründau. Ob er denn mit diesem Nachnamen etwas anfangen könne im Zusammenhang mit seinem Heimatort. Meyer muss nicht lange überlegen, er weiß aufgrund der freundschaftlichen Beziehungen sofort, dass es sich hier um Hildegard und Bernhard Aust handeln muss. Schließlich ist Philipsky der Mädchenname von Hildegard Aust.

Die gesamte Story in der GNZ vom 14. Mai.

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