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Genötigt, belästigt oder beleidigt?

Übergriffe in Gründauer Supermarkt: Verfahren gegen 29-Jährigen eingestellt

07 Mai 2019 / 19:52 Uhr

Gründau (pfz). Fünf mal soll ein 29-jähriger Mitarbeiter einer Gründauer Supermarkt-Filiale Kolleginnen am Arbeitsplatz sexuell genötigt haben. Gestern musste sich der Mann aus Limeshain (Wetteraukreis) am Amtsgericht Gelnhausen verantworten. Das Verfahren wurde schlussendlich allerdings eingestellt. Um die Gründe zu verstehen, muss man im Strafgesetzbuch stöbern.

Denn dass es im Juni und Juli des Jahres 2016 Übergriffe gab, daran zweifelte Richterin Petra Ockert keineswegs. Drei Frauen im Alter von 30 bis 35 Jahren waren betroffen. Im Büro des Marktes, aber auch in der Mitarbeitertoilette soll er sie bedrängt, an Brüsten und im Intimbereich angefasst, ihnen die Hose runtergezogen und zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Und er habe sogar Geld für Sex geboten: 100 Euro, wenn es noch am selben Abend passiert. Dabei soll er sich, wenn man den Aussagen der drei Frauen folgt, als Vorgesetzter aufgespielt haben, obwohl er dies überhaupt nicht war.

Mehr dazu in der GNZ vom 8. Mai.

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