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Gründau muss den Gürtel enger schnallen

Steuererhöhung ist kein Tabuthema mehr / Investitionen sollen auf das Notwendigste reduziert werden

06 Nov 2020 / 16:04 Uhr
Gründau-Lieblos (jol). In vielen Arbeitsstunden hat es die Gründauer Finanzverwaltung geschafft, dem Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde am Donnerstagabend die aktuellen Zahlen und Hochrechnungen zum Etat 2020 zu präsentieren. „Wir werden den Haushalt 2020 auf keinen Fall ausgleichen können“, erläutere Bernd Rückriegel. Dies gelte auch für die Planungen für 2021. Die werden sich aufgrund der erwarteten Einbußen sehr schwierig gestalten, sagte Rückriegel.

„Bisher haben wir nur eine telefonische Meldung“, berichtete Bürgermeister Gerald Helfrich (parteilos) vom Ausfall von 11 Millionen Gewerbesteuer eines Gründauer Unternehmens, das seine Gewinne in diesem Jahr an den Mutterkonzern abführen muss (die GNZ berichtete mehrfach). Die Gemeinde könne die bereits eingegangenen 8,6 Millionen Euro für drei Quartale ohne Probleme durch die üppigen Rücklagen direkt zurückzahlen. Und da bei den laufenden Ausgaben und Investitionen keine Kredite gebraucht würden, sei nach aktuellem Erlass bei Steuerausfällen kein Nachtragshaushalt notwendig.

Mehr dazu in der GNZ vom 7. November.

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