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„Ich sage niemals nie“

Der neue CDU-Parteichef Markus Kern im Gespräch über den Generationenwechsel in seiner Partei, die große Aufgabe der Mitgliedergewinnung und eine mögliche Kandidatur als Bürgermeister

30. Dezember 2021 / 14:43 Uhr
Gründau. Seit September ist Markus Kern neuer Parteichef der CDU Gründau. Sein Verantwortungsbewusstsein hat ihn zu dem Schritt bewogen, Volker Skowski in diesem Amt zu beerben, sagt der 50-Jährige. Gut vorstellbar, dass der Rothenberger, der derzeit als Beigeordneter im Gemeindevorstand sitzt, in Zukunft noch mehr Verantwortung in Gründau übernehmen will. Zumindest schließt er das im Gespräch mit der GNZ nicht aus.

„Aktuell habe ich einen anstrengenden, aber guten Job, aber ich sage niemals nie“, antwortet der Bankkaufmann auf die Frage, ob er sich eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt vorstellen könnte. Ein klares Dementi klingt anders. Fest stehe jedenfalls, dass die CDU einen eigenen Bewerber aufstellen wird. „Wir können uns da zwei, drei Personen gut vorstellen, und wir werden den Kandidaten frühzeitig präsentieren.“ 2019 hatte die CDU lange gezögert und schlussendlich Axel Fetzberger von den Freien Wählern unterstützt. „Dabei hatten wir Leute, die hätten das auch gekonnt“, sagt Kern rückblickend. Fetzberger scheiterte krachend. Das sei letztlich „unglücklich verlaufen“ und soll sich so nicht wiederholen.

Mehr dazu in der GNZ vom 31. Dezember.

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