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Leere Tanzfläche, null Einnahmen: „Agostea“ vor ungewisser Zukunft

Neu eröffneter Biergarten soll helfen, die finanzielle Lücke etwas zu schließen

24 Jul 2020 / 14:54 Uhr
Gründau-Lieblos (pfz). Seit etwas mehr als vier Monaten bleibt die Tanzfläche im „Agostea“ in Lieblos schon leer. Die Diskothek muss wegen der Corona-Krise weiterhin geschlossen bleiben. Und es ist nicht abzusehen, wann man dort wieder feiern, trinken und tanzen darf. „Seit Mitte März haben wir null Einnahmen“, sagt Helmut Peter. Der Inhaber muss jeden Monat trotzdem Unkosten im fünfstelligen Bereich zahlen. Die endgültige Schließung will Peter „mit aller Macht“ vermeiden. Der neu geöffnete Biergarten soll nun dabei helfen, das große finanzielle Loch etwas zu füllen.

Vor 15 Jahren eröffnete Helmut Peter die Diskothek „Agostea“ im Gewerbegebiet in Lieblos. Vor Corona feierten dort an manchen Abenden bis zu 800 Menschen, tanzten eng an eng, tranken, flirteten. Dann kam das Virus, Helmut Peter musste seine Disko schließen. Und auch, als die Corona-Vorschriften gelockert wurden, musste der 63-Jährige mitansehen, wie Clubs und Diskotheken dabei keine Rolle spielten und weiterhin dicht bleiben müssen. Die Soforthilfe vom Staat in Höhe von 10 000 Euro war schon nach einem Monat aufgebraucht, berichtet Peter. Auch die Rücklagen seien endlich. Helmut Peter decke die Unkosten deshalb aus eigener Tasche, wie er sagt. Aber seinem Privatvermögen seien auch Grenzen gesetzt.

Mehr dazu in der GNZ vom 25. Juli.

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