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Neue Ideen für die Zeit nach Corona

Das Mehrgenerationenhaus Anton will die Pandemie als Chance nutzen

12 Mrz 2021 / 16:27 Uhr
Gründau-Rothenbergen (pfz). Seit rund einem Jahr muss das Mehrgenerationenhaus Anton in Rothenbergen auf sein höchstes Gut fast vollständig verzichten: die sozialen Kontakte. Wegen der Corona-Pandemie blieb Leiterin Sabine Zoller und ihrem Team nichts anderes übrig, als das Angebot faktisch auf null herunterzufahren. Dennoch sehen die Verantwortlichen des Eltern-Kind-Vereins die aktuelle Krise als Chance und haben bereits neue Angebote für die Zeit nach Corona in petto.

„Die Einschränkungen bei uns im Haus sind extrem“, sagt Sabine Zoller im Gespräch mit der GNZ. Während Krippe und Hort unter Beachtung der Corona-Regelungen zumindest offen bleiben durften, mussten von heute auf morgen alle Angebote für Senioren gestoppt werden. Geradezu undenkbar wurde das gemeinsame Essen der Kinder mit älteren Gründauer Bürgern, die den „Anton“ besuchen. „Wir wollen soziale Kontakte über Generationen hinaus fördern. Das wir das nicht mehr dürfen, zwingt uns ein Stück weit in die Knie“, sagt die pädagogische Leiterin Kathrein Reichenbach. Im ersten Lockdown hatte das Mehrgenerationenhaus sofort mit der evangelischen Kirchengemeinde einen Einkaufsservice für Personen der Risikogruppen eingerichtet. „Bis heute wurde das aber nur sehr begrenzt angenommen“, zeigt sich Sabine Zoller verwundert.

Mehr dazu in der GNZ vom 13. März.

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