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„Neues Gutachten nicht erforderlich“

Die Gründauer haben erneut mit der Fliegenplage zu kämpfen, derweil ist die Frage nach der Ursache weiterhin nicht abschließend geklärt. Nun sorgt eine Info des Bürgermeisters im Parlament für verdutzte Gesichter.

30 Mrz 2021 / 17:36 Uhr
Gründau (pfz). Die Fliegenplage beeinträchtigt aufs Neue in einigen Teilen Gründaus die Lebensqualität der Bürger erheblich. In den sozialen Netzwerken häufen sich die Beiträge über massenweise ungebetene Gäste in den Wohnungen. Wo die Ursache liegt, ist weiterhin nicht abschließend geklärt. Ob ein neues Gutachten dazu auch neue Erkenntnisse liefern könnte, ist ebenfalls ungewiss.

Viele der Betroffenen sind nach wie vor der Ansicht, dass das Kompostwerk bei Lieblos Kern des Übels ist. Auch wenn ein im April 2020 vorgestelltes Gutachten es als äußerst unwahrscheinlich bezeichnet, dass die Fliegen massenhaft von der Anlage bis in die Ortschaften wandern. Viel mehr legt der Experte das Augenmerk auf mangelnde Hygiene in den Biotonnen, was eine Madenbildung und somit ein hohes Fliegenaufkommen nach sich zieht. Jedoch: Das Gutachten war unter anderem auch von Veolia, dem damaligen Betreiber der Anlage, mitfinanziert worden. Es steht bis heute der Vorwurf im Raum, die Expertise sei nicht neutral.

Die SPD nahm diesen Vorwurf im Mai vergangenen Jahres auf und beantragte im Gemeindeparlament ein weiteres Gutachten.

Mehr dazu in der GNZ vom 31. März.

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