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„Sie hätten es stoppen können“

Bewährungsstrafe für 25-Jährige wegen gemeinschaftlicher Steuerhinterziehung

02 Dez 2020 / 17:43 Uhr

Gründau/Hanau (pfz). In den Jahren 2015 bis 2017 sind in einem Asia-Restaurant in Gründau in großem Stil mit einer manipulierten Kasse Steuern hinterzogen worden. Die damalige Inhaberin Kim Y. (25, Name geändert) wurde gestern von der 5. Großen Strafkammer des Landgerichts Hanau zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Sie soll nicht alleine gehandelt haben: Das Gericht konnte die Existenz zweier Chinesen nachweisen, die die Angeklagte am ersten Verhandlungstag in der vergangenen Woche benannt hatte (die GNZ berichtete).

Das Gericht war sich sicher: Y. muss seit 2015 zumindest von den nachträglich gelöschten Umsätzen gewusst und die Manipulation zugelassen haben. „Aber wir denken, dass Sie nicht die im Vordegrund stehende Täterin waren“, sagte der vorsitzende Richter Dr. Mirko Schulte: „Es gab ein Umfeld, dass es sich zum Ziel gemacht hatte, Steuern zu hinterziehen.“

Mehr dazu in der GNZ vom 3. Dezember.

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