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Superhelden und Schönheitswahn

Fremdensitzung der Läiwelser überzeugt mit viel Tanz und humorvollen Rednern

10 Feb 2019 / 17:38 Uhr
Gründau-Lieblos (ehu). Unter der Leitung des Sitzungspräsidenten Markus Bender ging am Samstag in Lieblos die erste Fremdensitzung der Läiwelser über die närrische Showbühne. Mehr als zehn weibliche Tanzgruppen zeigten in fantasievollen und von Renate Preißer aufwändig geschneiderten Kostümen ihr Können. Büttenreden und Gesangsnummern ergänzten das vierstündige Unterhaltungsprogramm.

Niemals habe man einen Elferrat gesehen, der so engagiert an der Programmgestaltung der Fremdensitzung teilnahm. Die hohen Herren unterstützten ihre Aktiven durch Gesang, Tanz und Schunkeln, sie machten selbst als Cheerleader, ausgestattet mit glitzernden Pompons, eine gute Figur. Nach dem Einmarsch und der Begrüßung durch den Elferrat tanzten „Happy Feet“ unter der Leitung von Selina Kling, Melina Müller und Mareike Hoffmann die Bühne frei. Susanne Geist und Ellen Lehr berichteten im Anschluss daran über das niemals enden wollende Thema für Frauen „auf der Schönheitsfarm“, und quälten sich mit aufgespritzten Plastiklippen durch den derzeit aktuellen Schönheitswahn.

Sitzungspräsident Markus Bender outete sich in seinem Redebeitrag als Faschingsmuffel, „die Zeit der tollen Tage, ist so was wie eine Idiotenplage“, und „selbst das dööfste Schwein, soll uff Kommando fröhlich sein“, stellte er fest. Matthias Würfl las „aus dem Tagebuch eines Arztes“ vor. Er prahlte: „Ich habe einen Verunfallten Cowboy zusammengeflickt, der war voll Matsch. Nur der Arsch und die Mähne seines Pferdes waren noch vorhanden. Den habe ich wieder zusammen geflickt, und dem geht’s gut – der ist heute Präsident der USA!“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. Februar.

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