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Toter in brennendem Haus

Gründau-Breitenborn: Polizei schließt Gewaltverbrechen nicht aus

28 Aug 2019 / 17:51 Uhr
Gründau-Breitenborn (pfz). In der hoch oben im Gründauer Ortsteil Breitenborn gelegenen Straße mit dem passenden Namen „Schöne Aussicht“ flackert an diesem drückend warmen Mittwochmorgen ein rot-weißes Absperrband der Polizei. Schon mehrere Stunden ermitteln Beamte nach einem Brand in der Nacht, bei dem ein Haus am Waldrand Raub der Flammen wurde. Die Feuerwehr hatte darin eine leblose Person gefunden. Todes- und Brandursache sind noch unklar, Staatswanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln. Ein Gewaltverbrechen schließen sie nicht aus.

In einer ersten Meldung am frühen Morgen geht das Polizeipräsidium Südosthessen davon aus, dass es sich bei dem Toten um den 30 Jahre alten Bewohner des Hauses handelt. Später heißt es, eine Obduktion soll die Identität des Mannes und die Todesursache klären. Die „Bild“-Zeitung berichtet mit Verweis auf Ermittlerkreise, dass der Mann nicht durch das Feuer ums Leben gekommen sein soll. Der Tote soll eine Kopfverletzung aufweisen, die sich mit dem Feuer nicht erklären lasse. Die Vermutung liege nahe, schreibt die „Bild“ auf ihrem Onlineportal, dass das Feuer im Nachhinein vorsätzlich gelegt wurde, um eine Straftat zu vertuschen. Ein Polizeisprecher will das am Mittag nicht bestätigen, sagt aber: „Wir können ein Gewaltverbrechen aktuell nicht ausschließen.“ Mehr erfährt die Öffentlichkeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Mehr dazu in der GNZ vom 29. August.

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