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„Unumkehrbare Zerstörung stoppen“

Gründau setzt alle Hebel in Bewegung, um Windkraftprojekt auf dem Hammelsberg zu verhindern

15 Nov 2019 / 16:19 Uhr
Gründau (pfz). Am Mittwoch ist die zweiwöchige Wartefrist nach dem Sofortvollzug der Genehmigung für die fünf neuen Windkraftanlagen auf dem Hammelsberg bei Breitenborn verstrichen. Ab sofort darf die Firma Renertec also für ihr Projekt „Windpark Constantia Forst II“ Wald roden. Das will die Gemeinde Gründau verhindern. Deshalb wurde bereits am Freitag vor Wochenfrist nach einem Beschluss des Gemeindevorstands ein Stoppantrag gegen den Sofortvollzug beim Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht. Eine Anfechtungsklage gegen die Genehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt soll nun folgen. Am Donnerstagabend haben sich, wie berichtet, die Ausschüsse einmütig dafür ausgesprochen, die Zustimmung des Gemeindeparlaments wird am kommenden Montag folgen.

„Wir haben unseren Beitrag zum Windkraftausbau schon geleistet und wollen keine weiteren Anlagen“, betonte Manuel Schneider (CDU), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, in der Sitzung am Donnerstagabend im Bürgerhaus Lieblos. Bürgermeister Gerald Helfrich (parteilos) erklärte, dass mit dem Stoppantrag zunächst der Sofortvollzug aufgehalten werden solle. „Und auf dieser Basis ist es nur konsequent, auch in der Hauptsache gegen die Genehmigung zu klagen“, betonte der Bürgermeister.

Mehr dazu in der GNZ vom 16. November.

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