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„Verringerung der Fliegenzahl ist eine Gemeinschaftsaufgabe“

Gemeinde Gründau, Kreis und Veolia äußern sich zu Ergebnissen des Gutachtens

17 Apr 2020 / 15:56 Uhr
Gründau (re/pfz). Die Ergebnisse des Gutachtens zur Fliegenplage in Gründau haben für Aufsehen gesorgt. Nun äußern sich Bürgermeister Gerald Helfrich, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Simon Goerge, Leiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft des Kreises, und Dr. Markus Binding, Geschäftsführer bei Veolia, in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Sie erklären: „Größere Versammlungen sind leider nach wie vor nicht möglich, so dass wir das Gutachten zum Fliegenaufkommen in Gründau nicht wie geplant in einer Bürgerversammlung präsentieren und diskutieren konnten. Deshalb haben wir allen Bürgern von Gründau die Möglichkeit eröffnet, sich die Ergebnisse und wissenschaftlich fundierten Schlüsse selbst anzuschauen.“ Das Gutachten ist sowohl auf der Internetseite der Gemeinde Gründau als auch des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft zu finden.

Dass die Präsentation des Gutachtens nun ohne Öffentlichkeit stattfinden musste, bedauern alle Beteiligten laut der Mitteilung. „Sicher hätten einige Fragen im direkten Miteinander besser geklärt und Sachverhalte erklärt werden können“, ist sich Dr. Binding sicher. Denn den einen Grund für die erhöhte Fliegenpopulation scheine es nicht zu geben.

Hintergrund für das Gutachten ist ein erhöhtes Fliegenaufkommen im Frühjahr 2018 gewesen, das in Teilen Gründaus festgestellt worden war. Die Gemeinde hat daraufhin gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Kreises sowie Veolia, dem Betreiber der Kompostierungsanlage bei Lieblos, ein Gutachten in Auftrag gegeben. Darin ermittelt das beauftragte Sachverständigenbüro aus Niedersachsen mögliche Quellen für dieses Fliegenaufkommen und unterbreitet eine Reihe von Lösungsvorschlägen (die GNZ berichtete). „Die Situation ist komplex und leider eben nicht auf die eine oder andere Ursache alleine zurückzuführen, denn sonst hätten wir sie gemeinsam längst beseitigt“, erklärt Bürgermeister Helfrich.

Mehr dazu in der GNZ vom 18. April.

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