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Von Salomon bis „Herb“ Goldsmith

Die Geschichte der jüdischen Familie Goldschmidt aus Hain-Gründau

06 Mrz 2020 / 21:45 Uhr
Gründau-Hain-Gründau (hac). Die Monatsversammlung des Geschichtsvereins Gründau fand ausnahmsweise in der Burgschule in Hain-Gründau statt. Grund dafür war die örtliche Nähe zum letzten Wohnhaus der Familie Goldschmidt, deren Lebensweg der Lokalhistoriker Heinrich-Georg Semmel den interessierten Besuchern vorstellte.

Salomon, der Begründer der Hain-Gründauer Familie Goldschmidt, wurde am 28. Juli 1820 auf der Ronneburg geboren. Von dort kam er, wie viele andere Juden auch, nach Gettenbach. Die dort ansässige Papiermühle bildete einen Anziehungspunkt für Juden, die Lumpen für die Papierherstellung sammelten. Am 28. Januar 1852 heiratete Salomon in Neuwiedermuß die Gettenbacherin Bettchen Grünebaum. Die beiden hatten insgesamt fünf Kinder: Hermann, Bedge, Gretchen, Jonas und Isaak. Der jüngste Sohn Isaak ging 1936 mit seiner Familie nach New York, drei Kinder verstarben kinderlos. Der älteste Sohn Hermann, geboren am 4. Januar 1853, heiratete im Juli 1883 in Hain-Gründau die Mühlheimerin Margarete „Gretchen“ Stiefel und begründete die Hain-Gründauer Goldschmidts, die Lokalhistoriker Semmel intensiv untersucht hat.

Mehr dazu in der GNZ vom 7. März.

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