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Vor der Kommunalwahl Akzente setzen

Die neue Fraktionsspitze der SPD hat sich bis zum Urnengang im kommenden Jahr viel vorgenommen

25 Sep 2020 / 16:53 Uhr
Gründau. „Die SPD Gründau hat ein Altersproblem“ – so titelte die GNZ vor etwas mehr als einem Monat. Das mag für den Ortsverein stimmen, der damals seine Jahreshauptversammlung abgehalten hatte, nicht aber für die Fraktionsspitze, die sich im Mai neu formiert hat (die GNZ berichtete). Dort ist der Generationenwechsel durchaus gelungen. Mit dem Vorsitzenden Matthias Springer (43, Breitenborn) und seinen Stellvertretern Katrin Rehbein (41, Rothenbergen) und Michael Neuner (25, Niedergründau) halten die jüngsten Fraktionsmitglieder die Fäden in der Hand. Bis zur Kommunalwahl im März hat die SPD in der Gemeindevertretung noch einiges vor, wie Springer und Co. im Gespräch mit der GNZ betonen.

Ein erwartungsgemäß positives Echo aus der Bevölkerung haben die Sozialdemokraten bereits für ihren angekündigten Vorstoß zur Abschaffung der Straßenbeiträge erfahren, berichtet Matthias Springer. Am Montag bringt die SPD den entsprechenden Antrag in der Sitzung der Gemeindevertretung ein (die GNZ berichtete). Strategisch gut platziert, schließlich steht die Kommunalwahl im März nächsten Jahres an. Doch Michael Neuner hakt ein: „Wir hätten mit diesem Thema auch im Wahlkampf hausieren können, aber unser Ziel war es in der Vergangenheit und wird es auch zukünftig sein, Themen anzustoßen, voranzubringen und nicht nur Wahlversprechen abzugeben.“ Die neue Beitragssatzung soll bereits in den anstehenden Haushaltsberatungen eine Rolle spielen, um planen zu können. Laut der SPD bestehe ein Sanierungsstau, „an rund einem Drittel aller Gemeindestraßen muss etwas passieren“, betont Fraktionschef Springer. Dabei sei nicht immer eine grundhafte – und somit teure – Sanierung notwendig, oftmals seien es oberflächliche Schäden am Belag.

Mehr dazu in der GNZ vom 26. September.

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