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„Wer mich in diese Ecke rücken will, der kennt mich nicht gut genug“

Die „Konservativen Bürger Gründau“ wollen jetzt Fahrt aufnehmen, berichtet Malte Jörg Uffeln, der sich „böswilligen Unterstellungen“ ausgesetzt sieht

11 Sep 2020 / 15:16 Uhr
Gründau-Lieblos (pfz). Malte Jörg Uffeln ist es seit dem Ende seiner Zeit als Bürgermeister von Steinau nicht langweilig geworden. Er brach seine Zelte in der Brüder-Grimm-Stadt am 31. Juli ab, schon einen Tag später nahm er seine Anwaltstätigkeit in Gründau wieder auf, berichtet er im Gespräch mit der GNZ. Und dann ist da noch sein nächstes politisches Projekt: die „Konservativen Bürger Gründau“ (KBG). Die Wählergemeinschaft sei mittlerweile im kleinen Kreis gegründet worden, eine Info-Veranstaltung ist laut Uffeln für Oktober in Vorbereitung. „Dann wollen wir fleißig Stimmen sammeln“, sagt der Bürgermeister a.D.

„Ich habe mir keine Ruhephase gegönnt“, berichtet Malte Jörg Uffeln. Viel Arbeit habe für ihn angestanden, um seine Kanzlei „wieder hochzufahren“. Das habe auch bedeutet, am Wochenende und nachts zu schuften. Hinzu kommen seine Lehrtätigkeiten unter anderem in Rechtskunde an der Altenpflegeschule in Gelnhausen und im Beamten- und Zivilrecht an der Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden. „Ich habe mich fast schon ein bisschen übernommen“, räumt Uffeln ein.

Entspannung ist aber nicht in Sicht: Spätestens 69 Tage vor der Kommunalwahl im März nächsten Jahres müssen Parteien und Wählergemeinschaften nämlich ihre Listen aufgestellt haben. Bisher bestehen die „Konservativen Bürger Gründau“ aus einem engen Kreis von sechs Personen, berichtet Uffeln. Außer ihm und dem Ex-Bügermeisterkandidaten der AfD, Marcus Marx, sollen aber noch keine Namen verraten werden. Marx ist, wie berichtet, mittlerweile aus der rechtspopulistischen Partei ausgetreten und nun Partner von Uffeln bei den KBG.

Mehr dazu in der GNZ vom 12. September.

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