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Zum zweiten Mal hinter Gittern

Räuberische Erpressung und Körperverletzung: Freiheitsstrafe für Gründauer

15 Okt 2019 / 19:02 Uhr

Gründau (pfz). Schon zum zweiten Mal in seinem noch jungen Leben muss ein 23-Jähriger aus Gründau ins Gefängnis. Er ist gestern in Gelnhausen vom Schöffengericht unter Vorsitz von Richterin Petra Ockert zu einer anderthalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dabei hatte die Staatsanwältin lediglich eine Geldstrafe gefordert, weil sie im Gegensatz zur Richterin einer vom Angeklagten aufgetischten Geschichte Glauben schenkte.

Nach einem Urteil aus dem Jahr 2013 wegen gemeinschaftlichen schweren Raubs stand der Mann aus Gründau unter Bewährung. Als er dann rund zwei Jahre später wegen Körperverletzung verurteilt wurde, musste er seine erste Haftstrafe antreten. Allerdings saß ernicht die kompletten zwei Jahre und sieben Monate ab, ein Teil der Zeit wurde zur sogenannten Reststrafenbewährung ausgesetzt. Nun hat er sich während dieser Bewährungszeit erneut strafbar gemacht: zwei Fälle von räuberischer Erpressung in Tateinheit mit Körperverletzung. „Ich sehe bei ihnen keine positive Zukunftsprognose und von daher Nichts, um die Strafe erneut zur Bewährung auszusetzen“, sagte Richterin Petra Ockert in der Urteilsbegründung. Dabei konnte der Angeklagte nach den Plädoyers noch auf eine milde Strafe hoffen.

Mehr dazu in der GNZ vom 16. Oktober.

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