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0,5 Sekunden machen den Unterschied

Feuerwehrfrauen aus Gondsroth sichern sich Ticket für die Olympiade

17. Juni 2022 / 13:33 Uhr
Hasselroth-Gondsroth (re). Bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften hat die Damenmannschaft der Feuerwehr Hasselroth-Gondsroth ihre Wertung denkbar knapp gewonnen und sich damit die Fahrkarte für die Olympiade in Celje in Slowenien geholt. Das Team war von vergangenem Donnerstag letzte Woche bis Sonntag beim Wettkampf in Mühlhausen (Thüringen) dabei.

Es ging bei den sogenannten „traditionellen internationalen Feuerwehrwettkämpfen“ in der Altersklasse B (alle über 30 Jahre) an den Start. Es musste hierbei ein Löschangriff (trocken) und ein Staffellauf mit Hindernissen von den neun Teammitgliedern fehlerfrei und möglichst schnell absolviert werden. Nur eine der drei an den Start gegangenen Mannschaften darf zur Feuerwehrolympiade fahren.

Beim offiziellen Training am Freitag lagen die Gondsrotherinnen noch auf Platz zwei, aber mit dem Wissen, noch nicht alles gezeigt zu haben. Der Durchgang am Sonntag war der entscheidende. Beim Löschangriff lag man 6,13 Sekunden vor dem Team aus Cottbus, beim Staffellauf war man 2,63 Sekunden dahinter, in der Summe also ein Vorteil von 3,5 Punkten für die Gondsrotherinnen. Jetzt kam es auf die Gutpunkte aus dem Durchschnittsalter an. Beim Training lag das Verhältnis 518 (Cottbus) zu 514 (Gondsroth), vier Punkte Differenz. Dies hätte den undankbaren zweiten Platz für Gondsroth bedeutet. Die Enttäuschung währte aber nur etwa zehn Minuten. Dann kam die Nachricht, dass die Cottbusser Damen im Wettkampf eine andere Aufstellung gewählt hatten und damit nur 517 Gutpunkte zur Verfügung hatten. Die Freude war nun umso größer mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,5 Punkten (Sekunden) den Wettkampf gewonnen zu haben.

Mehr lesen Sie am 18. Juni in der GNZ.

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