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174 907 Euro für papierloses Rathaus

„Starke Heimat Hessen“: Virtuelle Bescheidübergabe des Landes an Hasselroth

24. Januar 2022 / 18:42 Uhr
Hasselroth (tsl/re). Hasselroth ist auf dem Weg zum „Digitalen Rathaus“: Das macht nicht nur viel Arbeit, sondern kostet auch Geld. Das Land Hessen fördert diesen Prozess im Rahmen von „Starke Heimat Hessen“ nun mit 174 907 Euro. Digitalministerin Professorin Kristina Sinemus überreichte die Förderzusagen am Montag virtuell an Bürgermeister Matthias Pfeifer und den Nidderauer Rathauschef Andreas Bär (414 000 Euro). Profitieren sollen nicht nur die Mitarbeiter, sondern vor allem die Bürger.

„Wir wollen die Möglichkeiten moderner IT-Infrastruktur, innovativer Technologien und optimierter Prozesse ausschöpfen, um die Verwaltung stetig zu modernisieren und die vielfältigen Aufgaben effizient und bürgernah zu erfüllen“, sagte die Ministerin. Die digitalen Möglichkeiten eröffneten neue Perspektiven, „weshalb wir als Land Hessen die Kommunen ermuntern, diese Chancen zu ergreifen und gerne finanziell und beratend unterstützen.“

Bürgermeister Pfeifer freute sich über den „schönen warmen Geldregen“, der in Hasselroth gut angelegt sei. Das Wort Bescheid lasse sich zu „bescheiden“ verlängern, man nehme das Geld „mit Ehrfurcht an“. Im Zentrum des Rathauses „ohne Schrank und lange Wege“ stehe die E-Akte, gleichzeitig sollen die Bürger in Zukunft viele Behördengänge von der Couch aus erledigen können. Dennoch sei wichtig, betonte Pfeifer, dass man vor lauter Digitalisierung den Menschen nicht vergesse: Die Bürger seien weiterhin im Rathaus willkommen, wenn sie ihre Angelegenheiten vor Ort regeln wollten. Auch den Mitarbeitern könne man ihre Bedenken nehmen: „Wegen der Digitalisierung werden wir keinen einzigen entlassen.“ Nadine Herbst, Amtsleiterin Finanzverwaltung und Mitglied des Digitalisierungs-Teams, stellte die Pläne vor. Alle Akten, egal ob in der Finanzverwaltung, im Bauamt oder im Bürgerbüro „sollen digital abgelegt werden“, erläuterte Herbst. Das erleichtere auch die Arbeit im Home Office, wenn nicht mehr Papierakten gewälzt werden müssten. Ziel sei das papierlose Büro.

Mehr lesen Sie in der GNZ am 25. Januar.

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