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Acht Fragen zur Kommunalwahl in Hasselroth

SPD, CDU, SWG und FDP über Verkehrswende, ärztliche Versorgung und mehr Bürgernähe

11 Mrz 2021 / 19:16 Uhr
Hasselroth (ml). An diesem Sonntag sind etwa 6000 wahlberechtigte Bürger in Hasselroth aufgerufen, bei der Kommunalwahl in Hessen ein neues Gemeindeparlament für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Parteien und Wählergemeinschaften auf klassische Wahlkampfveranstaltungen verzichten und setzten vermehrt auf digitale Angebote. Um unentschlossenen Wählern die Entscheidung in der Wahlkabine oder bei der Last-Minute-Briefwahl zu erleichtern, hat die GNZ jeweils acht Fragen an SPD, SWG, CDU und FDP zu aktuellen Themen und Zielen in der kommenden Legislaturperiode gestellt. Die kurzen Antworten (jeweils mit einer Vorgabe von maximal circa 300 Zeichen) lesen Sie hier im Überblick.

Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde Hasselroth schaffen?

SPD: Innenentwicklung sowie Bestandserhalt vor Ausweisung von Bauland, Beteiligung am kreisweiten Förderprogramm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Bei der Vergabe der Bauplätze für Mehrfamilienhäuser müssen Konzepte für günstigen Wohnraum schon beim Baugebiet „Auf dem Sand“ bevorzugt werden.

CDU: Wir wollen bei der Ausweisung von neuen Baugebieten die Bauplätze nach sozialen Kriterien vergeben und streben eine flächensparende Bebauung an, um den Bauplatz in möglichst viel Wohnraum umzuwandeln. Außerdem werden wir eine Nachverdichtung im Innenbereich der Gemeinde prüfen.

SWG: Durch die Lage Hasselroths ist es reizvoll, sich in unserer wunderschönen Gemeinde niederzulassen. Wir unterstützen die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum bei unter anderem einer Ermöglichung des Erwerbs von Grundstücken vorrangig für Hasselrother Familien und nach den sozialen Hasselrother Vergaberichtlinien.

FDP: Wir setzen uns dafür ein, dass neue Wohnprojekte bezahlbar bleiben und ein ausgewogener Mix an Angeboten entsteht. Wir müssen Rahmenbedingungen für neue Wohnformen und -modelle schaffen, etwa Mehrgenerationenhäuser, Geschosswohnungsbau und Wohnen in Kombination mit gewerblicher Nutzung.

Mehr in der GNZ vom Freitag, 12. März.

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