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Der Glaube eines Dorfs im Wandel

Ein Gastbeitrag von Dr. Helmut Weidemann zur Geschichte der christlichen Kirchen in Neuenhaßlau

14 Jun 2019 / 19:08 Uhr

Es ist ein vertrautes, anheimelndes Bild: ein Dörfchen mit seinen alten Bauernhäusern, in der Mitte die Kirche, auf deren Turmspitze ein Kreuz in der Sonne glänzt. Doch das schöne Bild traf bis in die neuere Zeit nicht auf Neuenhaßlau zu. Die Kirchorte waren Niedermittlau und Gondsroth mit ihren uralten Gotteshäusern. Erst vor 70 Jahren bekam das Dorf eine bescheidene „Notkirche“.

Unsere drei Ortschaften in Hasselroth waren in der Kirchengeschichte jahrhundertelang verbunden. Schon im 14. Jahrhundert bildeten sie, zusammen mit Meerholz, Hailer und Laubersbach, ein Kirchspiel mit Niedermittlau als Zentrum. Um 1525 hielt die Reformation Einzug. Nach dem Untergang Laubersbachs (nach 1536) und der Ausgliederung von Meerholz und Hailer in 1744 bestand das Kirchspiel aus Niedermittlau, Neuenhaßlau und Gondsroth. Es endete mit der Errichtung der selbständigen Kirchengemeinden Neuenhaßlau und Gondsroth zum 1. Januar 1965. Seit ihrem Zusammenschluss ab 1. Januar 2008 bilden sie die Evangelische Kirchengemeinde Neuenhaßlau-Gondsroth.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 15. Juni.

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