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Die Imkerin und ihre Mädels

Christine Trosien geht seit sechs Jahren ihrem außergewöhnlichen Hobby nach

31 Jul 2020 / 14:16 Uhr
Hasselroth-Niedermittlau (km). Vor sechs Jahren inspirierte Freundin Rieke, die sich als Imkerin betätigte, Christine Trosien sich näher mit dem fleißigen Volk der Honigbienen zu befassen. Von da an war das Interesse geweckt, und sie tauchte nach und nach in die Aufgaben einer Imkerin ein. Vor zwei Jahren war es dann soweit, dass sie einen sogenannten Flugling und ein richtiges Bienenvolk von ihrer Imkerpatin Rieke erwarb. Nun begann für sie eine aufregende Zeit, in der sie weitere Völker herangezüchtet hat. So wuchs die Zahl der zu versorgenden Bienen ständig an. Eine große Hilfe war dabei ihr Sohn Kilian, der sie auch während des Urlaubs vertrat und sich ebenfalls um die Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milbe kümmerte. So kommen immer wieder neue Aufgaben auf sie zu, die sie mit viel Hingabe inzwischen meistert.

Bereits zu Beginn ihres neu gewählten Hobbies merkte Trosien schnell, dass die Imkerei vor allem im Frühjahr und Sommer sehr aufwendig ist. So musste sie schon am Anfang ihr neues Bienenvolk wöchentlich kontrollieren und schauen ob die „Mädels“, wie sie ihre Bienen liebevoll nennt, auch alles haben, was sie brauchen. Honig und Pollen kann sie zweimal im Jahr zu ernten, und zwar Ende Mai und Ende Juli. „Jeden Tag muss der Honig drei bis vier Minuten gerührt werden, damit er nach etwa einer Woche abgefüllt werden kann“ erklärt Trosien den Prozess der Honigernte. Nach dem Schleudern muss der Hönig noch zehn Tage im Eimer bleiben, damit die Luft und das Wachs nach oben kommen.

Mehr: GNZ vom 1. August

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