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„Dies könnte ein Strafzettel sein“

Hasselrother Verwaltung nimmt Raser und Falschparker ins Visier

28. Oktober 2021 / 20:55 Uhr
Hasselroth (mab). Aktuell leben 7 364 Menschen in Hasselroth. Nach der Fertigstellung des Neubaugebiets „Auf dem Sand“ werden es mehr als 7 500 sein, informierte Ordnungsamtsleiter Kai Trageser am Dienstagabend in der Bürgerversammlung. Damit wachsen auch die Aufgaben der Ordnungshüter. Die haben schon jetzt alle Hände voll zu tun, vor allem mit Verkehrsproblemen.

Jüngst haben die Anwohner der Siedlungsstraße in Niedermittlau Post von der Verwaltung bekommen. Die bittet die Bürger, ihre Autos nicht am Straßenrand, sondern in ihrer Garage zu parken. Hintergrund sind die engen Verkehrswege in der Bahnhofsiedlung, die unter anderem Probleme bei der Müllabfuhr verursachen. Wie Ordnungsamtsleiter Kai Trageser in der Bürgerversammlung informierte, ist das Parken an Straßenrändern nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf nur dann zulässig, wenn die Restfahrbahnbreite nicht kleiner als drei Meter ist. Briefe, wie sie die Anwohner der Siedlungsstraße erhalten haben, würden künftig auch an anderen Stellen in Hasselroth der Fall sein.

Eine betroffene Bürgermeisterin merke an, dass die Parkprobleme in der Siedlung zumeist durch Pendler verursacht würden. Auch diese erhielten einen Brief von der Gemeinde, informierte Bürgermeister Matthias Pfeifer.

Mehr: GNZ vom 29. Oktober.

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