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Ein Pieks für Solidarität und Freiheit

Erster Impfsondertag in der Neuenhaßlauer Zehntscheune: Ärztin Geldt impft mit ihrem Team 190 Personen

12. Dezember 2021 / 19:24 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (jus). Großer Andrang hat am Samstag in der Neuenhaßlauer Zehntscheune geherrscht: Der erste von insgesamt vier Corona-Sonderimpftagen führte zahlreiche Menschen dorthin. Sie wollten sich den wichtigen Pieks in den Oberarm abholen. Beginn war bereits um 10 Uhr, doch schon eine halbe Stunde vorher hatte sich eine stattliche Schlange an Impfwilligen gebildet, die darauf warteten, ihre Ärmel hochkrempeln zu dürfen.

Während die Menschen draußen an der frischen Luft warteten, dass sich die Türen endlich öffneten, herrschte in der Zehntscheune schon große Geschäftigkeit. Ein letztes Mal kontrollierten Ärztin Irina Geldt und ihr Team, dass alles bestens für den großen Aktionstag vorbereitet war und an den insgesamt vier Impfstationen zügig und sicher gearbeitet werden konnte. Der Blick aus dem Fenster auf die vielen Wartenden sorgte noch einmal für zusätzlichen Ansporn.

Auch in ihrer Arztpraxis in Niedermittlau ist die Nachfrage nach Impfterminen groß, wie Geldt berichtete. Dies habe für einige Herausforderungen gesorgt, wie sie verrät: „Es war ein richtiges Chaos in der Praxis.“ Die Telefonleitungen waren dauerhaft belegt, normale Patienten hätten Schwierigkeiten gehabt, die Praxis zu erreichen. Um diesen Zustand zu ändern, wandte sie sich mit der Idee für ein zusätzliches Impfangebot in Hasselroth an Bürgermeister Matthias Pfeifer. Gerne stellte die Gemeinde die barrierefreien Räume in der Zehntscheune für die Aktion zur Verfügung.

Mehr in der GNZ vom Montag, 13. Dezember.

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