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Grundstücksverkauf wird durchleuchtet

Akteneinsichtsausschuss beschäftigt sich mit Flächenerwerb

23 Mai 2019 / 22:03 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (ml). Auf dem Tisch im kleinen Sitzungszimmer des Hasselrother Rathauses liegt ein weißer Ordner. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Den Inhalt werden sich die Mitglieder des am Mittwochabend konstituierten Akteneinsichtsausschusses in den kommenden Wochen unter Ausschluss der Öffentlichkeit genau ansehen. Ziel der SWG, die den Ausschuss beantragt hatte (die GNZ berichtete), ist es, den zeitlichen Ablauf des Verkaufs zweier gemeindeeigener Grundstücke an der Mainstraße 10 bis 14 im Neuenhaßlauer Baugebiet Karlstraße zu durchleuchten. Die Wählergemeinschaft hinterfragt, nach welchem Prozedere zwei auswärtige Familien zum Zug kamen, obwohl angeblich Einheimische gerne dort bauen wollten – und dies auch im Rathaus mitgeteilt hatten. Vor den Sommerferien will der Ausschuss seine Arbeit beendet haben.

Es war der einzige Aufreger einer ansonsten an Höhepunkten äußerst armen Haushaltsdebatte Mitte Februar: SWG-Fraktionschef Jürgen Roth warf Bürgermeister Uwe Scharf (parteilos) bei dem im Gemeindevorstand eingeleiteten Verkauf der kommunalen Grundstücke, die in direkter Nachbarschaft des derzeit entstehenden Pflegewohnstifts Hasselroth liegen, ein Vorgehen in „Geldwäsche“-Manier vor. Roth kritisierte die Verkaufsabsichtserklärung zum damaligen Zeitpunkt, da das Areal möglicherweise auch für den Bau des diskutierten Medizinischen Versorgungszentrums infrage gekommen sei.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom Freitag, 24. Mai.

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